Österreicher in der Champions League

Stürmische Hoffnungen: Roman Kienast (li.) und Samir Muratovic sind bereit für Videoton.
Foto: reuters

Neben Dragovic dürfen auch Janko und Alaba auf Einsätze in der Königsklasse hoffen - und Sturm Graz.

Neben Aleksandar Dragovic könnte Österreich noch andere Teilnehmer an der Königsklasse stellen. Hoffenheim-Trainer Holger Stanislawski hofft noch immer auf die Rückkehr von David Alaba, aber die Bereitschaft der Bayern hält sich in Grenzen, den 19-Jährigen wieder als Leihgabe ziehen zu lassen. Als Mitglied des Münchner Starensembles wäre Alaba ein weiterer seriöser Kandidat für eine Champions-League-Teilnahme.

Auch Marc Janko könnte heuer noch sein Geld mit der Champions League verdienen. Sein Klub, der niederländische Vizemeister Twente Enschede, steigt erst in der 3. Qualifikationsrunde zur Königsklasse ein.

Auf Augenhöhe

Österreichs Hoffnungen ruhen aber vor allem auf Meister Sturm. Die Grazer, die in der Saison 2000/'01 mit dem Erreichen der 2. Gruppenphase für Österreichs größten Erfolg in der Champions League gesorgt haben, steigen am Mittwoch in Klagenfurt (in Graz wird nämlich Football gespielt) gegen Ungarns Meister Videoton ein. Nachdem die Gesamtkapazität des Wörthersee-Stadions derzeit nur 13.000 beträgt (die oberen Ränge sind gesperrt), werden die Grazer, die bereits am Dienstag anreisen, vor ausverkauftem Haus spielen.

Mit von der Partie im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde könnte auch Stürmer-Ass Roman Kienast sein, der überraschend schnell fit wurde. Gegner Videoton hat zuletzt das Team umgekrempelt. Neu im Team sind die Spanier Sanchez, Brachi und Fernandez, sowie der Serbe Mitrovics. "Die beiden Klubs sind auf Augenhöhe, es wird nicht leicht", kündigt Sturm-Trainer Franco Foda an.

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(kurier / Harald Ottawa) Erstellt am
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