ÖFB-Cup: Der LASK zittert sich ins Finale
Für den LASK wird der 1. Mai tatsächlich ein Tag der Arbeit. Denn da bestreiten die Linzer in Klagenfurt das ÖFB-Cupfinale gegen Altach. Die Linzer setzten sich am Mittwochabend im Halbfinale in Ried knapp mit 2:1 in der Verlängerung durch.
Beim zweiten Versuch hatten alle den Durchblick, weit und breit kein Nebel zu sehen wie in der Vorwoche. Von Anpfiff an handelte es sich um ein sehenswertes Cupspiel. Die Gäste aus Linz zeigten sich bemüht, flott die Kontrolle über das Geschehen zu erlangen, doch die Rieder übernahmen recht bald das Kommando und fanden in Folge gute Möglichkeiten vor, wenngleich kaum eine absolut zwingende dabei war.
Chancenreich
Hier ein Schuss aus 16 Metern knapp über das Tor, da eine doppelte Chance durch Bajic und Mutandwa, dann wiederum scheiterte Van Wyk an Goalie Jungwirth. Der LASK hatte zwar gefühlt weniger vom Spiel, dafür vor der Pause die hochkarätigen Chancen auf die Führung.
Zunächst setzte sich Adeniran durch, zielte auf das lange Eck, traf aber nur die Stange. Kurz danach stand Kalajdzic plötzlich allein vor Ried-Goalie Leitner, schloss aber nicht gut genug ab, weil Leitner stark reagierte.
Gleich nach der Pause gingen beide Teams effizienter mit den Möglichkeiten um.
Nach einer Ecke gingen die Rieder durch Rossdorfer mit 1:0 in Führung (49.). Jubeln durfte man allerdings nicht lange, weil der LASK vom Anstoß weg die richtige Antwort parat hatte. Kalajdzic brachte Adeniran in Position, der zum 1:1 einschob (51.). Der LASK-Stürmer hatte wenig später sogar die Führung auf dem Fuß, vergab aber ebenso wie auf der anderen Seite Sollbauer, der mit einem Kopfball an der Querlatte scheiterte.
Beide Mannschaften vermittelten in Folge das Gefühl, unbedingt in das Endspiel einziehen zu wollen. Doch die Zeit wurde zu einem kostbaren gut, da sie kontinuierlich weniger wurde. Ein viel umjubelter Treffer von Steurer wurde nicht anerkannt.
Mit Glück rettete sich der LASK in die Verlängerung, wo das Spiel zunächst schwächer und schwächer wurde, und dann der LASK entscheidend zuschlug. Bei einem Kopfballduell mit Kacavenda beförderte Ried-Verteidiger Havenaar den Ball letztlich ins Tor zum 2:1 für den LASK (108.).
Die Rieder wollten ein Elferschießen erzwingen, Mayer hatte praktisch in letzter Sekunde den Ausgleich am Fuß, schoss aber drüber.
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