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Sport Fußball
09/25/2020

New York Red Bull lockt Trainer Gerhard Struber

Der Salzburger ist derzeit beim englischen Zweitligisten FC Barnsley engagiert und ein gefragter Mann.

von Andreas Heidenreich, Alexander Huber

Nach dem geglückten Klassenerhalt mit dem FC Barnsley in der zweiten englischen Liga gab Familienvater Gerhard Struber im KURIER-Interview private Einblicke: "Ich habe zwei Kinder, elf und 18 Jahre alt und ich habe meine Familie jetzt zweieinhalb Monate nicht gesehen. Das ist nicht ohne", sagte der 43-Jährige zu den - auch durch Corona bedingten - Umständen als Trainer-Legionär.

Demnächst könnte der Salzburger einen Job annehmen, der ihn noch einige Flugstunden mehr von seiner Familie trennt. Denn laut US-Medienberichten wollen die New York Red Bulls den Österreicher als Trainer engagieren. Bereits in der Sommerpause war immer wieder mit dem Abgang Strubers aus Barnsley spekuliert worden. Der ehemalige WAC-Trainer hatte nicht nur mit dem als sportliches Wunder geltenden Klassenerhalt, sondern vor allem aufgrund der mutigen Spielweise für Aufsehen gesorgt.

Struber, der als Trainer bei Red Bull Salzburg "groß geworden" ist, lässt seine Mannschaften gerne hoch verteidigen und überall auf dem Spielfeld aggressives Pressing spielen. In England hat das zuvor nahezu nur Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool praktiziert, Struber bewies, dass die laufintensive Spielidee auch mit einem biederen Abstiegskandidaten in der zweiten Liga zum Erfolg führen kann.

Nicht ganz überraschend käme daher das Interesse aus der Red-Bull-Familie, die diesen Fußball global praktiziert. Egal ob in Salzburg, Leipzig oder eben New York. Strubers Berater Thomas Böhm sagt auf das kolportierte Interesse angesprochen nur "kein Kommentar". Am Samstag trifft Barnsley - ganz sicher gecoacht von Gerhard Struber - in der Liga auf Coventry. Der Saisontart ist mit zwei Niederlagen allerdings nicht positiv ausgefallen.

 

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