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Sport Fußball
08/08/2019

Nach LASK-Triumph: "Nicht schlecht für Team, das nichts kann"

LASK-Coach Valerien Ismael empfand nach dem 2:1-Sieg in Basel Genugtuung. Am Dienstag wartet das Rückspiel.

Der LASK hat sich bei seinem ersten Auftritt in der Qualifikation der Fußball-Champions-League in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht. Die Linzer gewannen das Hinspiel beim favorisierten FC Basel am Mittwoch mit 2:1 (0:0). Die Tore erzielten Gernot Trauner (50.) und Joao Klauss (82.) bzw. Luca Zuffi (87.). Die Tür ins Play-off um den Einzug in die Millionenliga ist für den LASK offen.

LASK-Trainer Valerien Ismael konnte sich nach dem Spiel eine Spitze in Richtung Basel nicht verkneifen: "Überrascht bin ich nicht. Ich glaube, eher in der Schweiz ist man überrascht. Das war gar nicht so schlecht für eine Mannschaft, die nichts kann, wie man uns bezeichnet hat." Riesenkompliment an meine Mannschaft - wir waren uns treu, haben gekämpft, sind immer nachgegangen."

"Wir haben noch nichts geschafft"

Einziger Wehrmutstropfen: Die Verletzung von Innenverteidiger Ramsebner. Und der Blick Ismaels geht bereits nach vorne: "Jetzt geht es darum, genau so eine Leistung auch in Linz abzurufen - aber da haben wir unsere Fans im Rücken." Das weiß auch LASK-Kapitän Trauner: "Es ist erst die Hälfte vorbei, nächste Woche wartet noch eine sehr, sehr harte Aufgabe auf uns. Wir haben noch nichts geschafft."

Darauf hoffen muss Basel-Trainer und Ex-ÖFB-Teamchef Marcel Koller: "Wir konnten das Spiel von hinten nicht aufbauen und gewannen zu wenig Zweikämpfe. Wir müssen uns steigern und wacher sein am Dienstag. Das Duell wird in zwei Spielen entschieden. Wir müssen in Linz anders auftreten, die Chance auf ein Weiterkommen ist noch da."

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Basel muss im Rückspiel nächsten Dienstag (20.30 Uhr) in Linz jedenfalls zumindest zwei Treffer erzielen, um nach PSV Eindhoven auch die Linzer auszuschalten. Schon in der vergangenen Saison hatte der LASK in vier Europacup-Spielen gegen Lilleström und Besiktas Istanbul nie mehr als ein Gegentor erhalten. Selbst bei einem Aus haben die Oberösterreicher das Ticket für die Gruppenphase der Europa League sicher. Auf den Sieger wartet im Play-off um die Champions League der Aufsteiger aus Club Brügge gegen Dynamo Kiew (Hinspiel 1:0).