Messerangriff in Einkaufszentrum: Arsenal-Profi unter Verletzten

Messerangriff in Einkaufszentrum: Arsenal-Profi unter Verletzten
Bei einem Angriff in einem Einkaufszentrum wurde ein Mensch getötet, vier weitere verletzt. Darunter auch Pablo Mari.

Bei einem Messerangriff in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Mailand sind laut italienischen Medienberichten ein Mensch getötet und sechs weitere verletzt worden. Einer der Verletzten ist der spanische Fußball-Profi Pablo Mari, den Arsenal an Monza ausgeliehen hat.

Der 29-jährige Verteidiger wurde ins Spital eingeliefert und muss wegen Stichverletzungen im Bauchraum und am Rücken operiert werden. Er ist aber nicht schwer verletzt. 

Monza Calcio wandte sich via Twitter an seinen verletzten Abwehrspieler. "Lieber Pablo, wir sind alle hier in der Nähe von dir und deiner Familie, wir lieben dich, kämpfe weiter, wie du es kannst, du bist ein Krieger, und du wirst bald gesund werden", wurde Monzas Geschäftsführer Adriano Galliani dort zitiert. Monza Calcio steht im Besitz des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.

„Seinen starken Rückenmuskeln verdankt Marí sein Leben“, berichtete Monzas Geschäftsführer Adriano Galliani, der den Spieler nach der Operation im Spital besuchte. Der Verteidiger wird zwei Monate pausieren müssen, teilte Monza mit.

"Er sagt, dass er Glück gehabt hat", berichtete Monza-Geschäftsführer Adriano Galliani nach dem Besuch bei seinem Spieler in der Klinik. Der 29 Jahre alte Verteidiger war mit seiner Familie, darunter einem kleinen Sohn, beim Einkaufen, als er von dem Täter attackiert wurde. Das Messer habe keine wichtigen Organe verletzt, berichtete Galliani. Arsenal hatte zuvor getwittert, dass es dem Fußballer nach dessen Einlieferung in das Krankenhaus mit einem Helikopter den Umständen entsprechend gut gehe.

Täter

Ermittler schlossen laut ersten Erkenntnissen einen terroristischen Hintergrund bei dem Täter aus. Der 46-jähriger Italiener war wegen Depressionen und psychischen Störungen in Behandlung. Er hatte ein Messer aus einem Regal des Supermarkts genommen und war willkürlich auf Kunden losgegangen. Bei dem Toten handelt es sich um einen aus Bolivien stammenden Mitarbeiter des Supermarkts.

"Er schrie und schrie, er war eine Furie", berichtete Mari.

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