Sport | Fußball
27.05.2018

Austria schlägt Meister Salzburg zum Saisonausklang klar

Beim "Heimspiel" in Wiener Neustadt feiern die Violetten einen 4:0-Erfolg.

Ende gut, Saison trotzdem schlecht. Immerhin verabschiedete sich die Wiener Austria mit Anstand und einem 4:0 in den Urlaub und konnte nach 14 sieglosen Spielen gegen Salzburg endlich wieder einmal drei Punkte holen.

In einem Spiel, in dem es maximal um die Ehre ging und das somit den Charakter eines Freundschaftsmatches aufweisen konnte, bemühten sich die Austrianer einfach mehr als die Salzburger, bei denen nicht die erste Wahl aufgeboten wurde.

Monschein sorgte nach Prokop-Vorarbeit für das 1:0 (29.), Prokop erhöhte nach Monschein-Assist auf 2:0 (37.). Prokop bereitete per Freistoß nach der Pause das 3:0 durch Stronati vor. Den Schlusspunkt besorgte der junge Fitz mit seinem Premierentor in der Liga kurz vor dem Ende.

Blick nach vorne

Somit feierte man einen klaren Heimsieg im Ausweichquartier zu Wiener Neustadt. Das einzig Positive aus Salzburger Sicht: Stürmer Dabbur, am Sonntag torlos und glücklos bei einem Freistoß an die Stange, sicherte sich den Titel des Schützenkönigs mit 22 Volltreffern. Prokop konnte am Ende lächeln: „Der Sieg macht die Saison nicht vergessen, aber immerhin können wir mit einem guten Gefühl in den Urlaub gehen.“

Die Austria hat den Blick ohnehin schon in die Zukunft gerichtet. Jeggo und Matic wurden verpflichtet, Ebner soll folgen, auch einen Innenverteidiger und einen Stürmer möchten die Wiener. Kontakte gibt es zu Edomwonyi. Am Sonntag verabschiedete die Austria elf Spieler. Es folgt ein Umbruch für eine bessere Zukunft.

Rose und Salzburg verhandeln

Verhandelt wird auch in Salzburg. Aufgrund der großen Erfolge ist Trainer Marco Rose immer wieder als Kandidat bei deutschen Bundesligisten gehandelt worden. Die Zeichen deuten allerdings auf einen Verbleib beim österreichischen Meister, mit dem es Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gibt.

"Wir sind in sehr guten Gesprächen, werden vielleicht in den nächsten Tagen schon etwas präsentieren. Der Urlaub wäre trotzdem entspannt gewesen, aber es ist wichtig, dass Klarheit herrscht", sagte Rose nach dem letzten Saisonspiel. Der 41-jährige Deutsche hat im Juni 2017 als Nachfolger von Oscar Garcia einen Zweijahresvertrag erhalten.