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Sport Fußball
12/15/2019

LASK gegen Sturm: Ein echter Krimi vor dem Winterschlaf

Die Linzer retten gegen die Grazer nach dem 0:3-Rückstand noch einen Punkt.

Der LASK überwintert im Bundesliga-Titelrennen als Tabellenzweiter mit zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Salzburg. Die Linzer erreichten am Sonntag nach 0:3-Rückstand zu Hause gegen Sturm Graz noch ein 3:3. Der Sieg gelang im Finish trotz zweier Ausschlüsse bei Sturm aber nicht mehr.

Es waren die letzten, aber heftigen Regungen vor dem Winterschlaf der Bundesliga. Ein plötzlicher Torreigen, eingebettet in eine spannende Dramaturgie, erklärt die unterschiedlichen Perspektiven der beiden Klubs. Denn der LASK schielt tatsächlich in Richtung Titelkampf mit den Salzburgern, den Grazern war es wichtig, den angestrebten Platz in der Meistergruppe abzusichern.

Die Linzer schienen anfänglich geradewegs in ein Fiasko zu laufen. Ohne die gesperrten Goiginger und Holland, allerdings mit zahlreichen, ungewohnten Schnitzern in der Defensive.

Konsequent

Die stets konsequenten Grazer ließen am dritten Adventsonntag zunächst nichts anbrennen, führten souverän 3:0. Weil Röcher nach Zuspiel von Kiteishvili trifft (4.). Weil Avlonitis per Rettungstat vor der Linie das 1:1 durch Wostry verhindert (6.). Weil Hierländer den berechtigten Elfmeter zum verdienten 0:2 (4.) verwandelt. Und weil die Linzer wieder einmal überfordert sind, als Röcher von Kiteishvili ideal bedient wird (24.).

Linzer Erinnerungen an das 0:4 im letzten Heimspiel gegen Rapid werden wach. Wieder eine Vorentscheidung? Nein.

Intensiv

Die Klasse erhöhte sich nicht, die Intensität und der Unterhaltungswert schon. Sturms Spendlhofer verkürzt sehenswert auf 1:3 (38.) – Eigentor. Kurz vor dem Wechsel gefällt sich Michorl zum 19. Mal als Vorbereiter eines LASK-Tores: Wostry besorgt es – 2:3.

Als der Grazer Dominguez in der 61. Minute (Gelb-Rot) gehen muss, wächst die Linzer Hoffnung. Berechtigt. Hierländer hat nach einem Eckball des LASK die Hand im Spiel. Unberechtigt und gleichbedeutend mit der großen Linzer Ausgleichschance. Klauss, der Mann für solche Fälle, tritt zum Elfmeter an, schießt schwach und erzielt trotzdem den Gleichstand. Das Spiel wird von Minute zu Minute hektischer. Sturm-Trainer El Maestro wird verwarnt, Hierländer (86.) erlebt ebenfalls das gelb-rote Farbenspiel und muss in die Kabine.

Am Ende bleibt es bei der Punkteteilung zwischen Linz und Graz. Allemal ein aufregender Abschluss der Herbstsaison.

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