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Sport Fußball
09/10/2012

Khedira & Özil – das königliche Duo

Die beiden Spieler von Real Madrid werden das deutsche Spiel in Wien prägen.

Ein "königliches" Duo wird aus deutscher Sicht in Wien im Mittelpunkt stehen - und das gleich in mehrerer Hinsicht.

Mesut Özil und Sami Khedira sind der größte schwarz-rot-goldene Trumpf im Duell am Dienstag (20.30 Uhr/live ORF eins, KURIER-Ticker) im Ernst-Happel-Stadion gegen Österreich. Die Rollenverteilung der Real-Madrid-Spieler ist klar: Khedira organisiert in der Defensivzentrale das Spiel, Özil setzt die Glanzmomente.

"Es hat alles Hand und Fuß, was er macht. Er ist so geschickt am Ball, wie er sich um den Gegner herumwendet und sofort den Blick nach vorn hat", charakterisierte Teamchef Joachim Löw seine Nummer zehn, die auf dem Trikot die Nummer acht trägt.

"Er startet sofort offensive Aktionen. Das spricht für seine Klasse." Mit 23 Jahren hat Özil in 40 Länderspielen schon elfmal getroffen, dazu kommen mehr als ein Dutzend Vorlagen.

Keine Maschine

So wie Özil ist auch der 25-jährige Khedira ein Führungsspieler im DFB-Team geworden. "Wir wollen jedes Spiel nutzen, um uns weiterzuentwickeln. Wir arbeiten auf ein großes Ziel hin", betonte der Deutsch-Tunesier: "Wir haben Luft nach oben."

Özil und Khedira haben Löw viel zu verdanken. Denn vor allem der attraktive Auftritt bei der WM 2010 in Südafrika öffnete beiden den Weg zu Real. Mit der Erfahrung von zwei Jahren bei dem Spitzenklub zahlt das Duo nun das Vertrauen des Bundestrainers zurück.

Dass seine beiden Trümpfe in Spanien immer wieder in die öffentliche Kritik geraten, beunruhigt den Bundestrainer nicht. "Vereine mit diesen Ambitionen wie Real müssen über einen ausgeglichenen Kader verfügen. Ich mache mir keine Sorgen um Mesut und andere Spieler. Es ist ganz normal, dass sie nicht immer spielen bei der Belastung", sagte Löw.

Auch Özil bleibt gelassen. "Müde bin ich nicht", sagte er zu den Vorwürfen der spanischen Presse nach dem durchwachsenen Saisonbeginn. Real-Trainer Jose Mourinho hatte den gebürtigen Gelsenkirchener auf die Bank gesetzt. "Ich bin ein Mensch und keine Maschine", ergänzte Özil. "Sami und ich wissen, dass wir bei Real im Training immer Gas geben müssen."

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