Sport | Fußball
05.12.2011

In Spaniens Fußball droht Spielerstreik

Die Primera Division droht wegen des im Raum stehenden Streiks nicht wie geplant nächste Woche zu starten.

Weil etliche Klubs der zwei höchsten spanischen Spielklassen ihren Profis nach wie vor Gehälter schulden, sind derzeit die Verhandler von Liga (LFP) und Spielergewerkschaft (AFE) am Zug. Ein Treffen am Mittwoch hat aber keine Annäherung der Parteien gebracht, ganz im Gegenteil wird ein Streik am kommenden Wochenende immer wahrscheinlicher. Leere Stadien statt erster Runde der neuen Saison - für die Klubs ein Schreckensszenario.

"Wir haben keine Art von Einigung erzielt", erklärte LFP-Präsident Jose Luis Astiazaran nach den ersten Gesprächen seit dem Streikaufruf der AFE in der vergangenen Woche. Eine "Sitzung der letzten Chance" soll am kommenden Freitag stattfinden. "Wir werden alles versuchen", versprach Astiazaran.

Es geht um 50 Millionen Euro

Die Spielergewerkschafter fordern Garantien für die Auszahlung der offenen Gehälter und wissen dabei nicht nur fast alle Fußballprofis, sondern auch die Trainervereinigung hinter sich, in Summe geht es um rund 50 Millionen Euro. Angedroht ist ein vorerst für die ersten beiden Runden geplanter Streik; wie es weitergeht, ist völlig offen.

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