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Sport Fußball
12/05/2011

Glücklicher Sturm-Sieg über Ried

Der Meister feiert einen glanzlosen 1:0-Heimsieg und hält in der Tabelle den Anschluss an die Spitzenteams.

Es ist wieder Sturm-Zeit. Nicht nur in Wirtshäusern und Heurigen, sondern in Graz. Nach der Heldentat von Athen sind die Steirer auch in der Meisterschaft endlich gelandet: Ried wurde dank einer guten zweiten Hälfte 1:0 geschlagen. Gut, meisterlich war es noch nicht, aber umso wichtiger.

Die Grazer nahmen den Schwung vom 2:1-Sieg in Athen mit - und verloren ihn nach 20 Minuten. Einziger Auftritt, der die 10.300 Fans zum Applaudieren animierte: Ein schöner Weitschuss von Weber.

Schwach

Dann erlebten die Fans ein Déjà-vu, denn da waren sie wieder die Schwachstellen, die sich durch die gesamte Saison ziehen: der Angsthasenfußball im Ballbesitz, das Spiel ohne Nachdruck und zündende Ideen. Dazu mischten sich Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive und mit Bodul und Bukva Totalausfälle in der Offensive. Die Rieder fielen nicht durch ungewöhnliche Frisuren auf (der 22-jährige Hadzic lief mit grauen Haaren ein), sondern durch offensives und schnelles Spiel. Der Spanier Carill traf beinahe per Kopf, sein Landsmann Nacho beinahe mit einem Schuss. Und Beichler legte sich gegen seinen Ex-Klub sowieso besonders ins Zeug, er hatte kurz vor der Pause die Topchance auf den Ausgleich.

Zum Kopfschütteln war nicht nur Sturms schwache Leistung, sondern auch die Entscheidung, Schiedsrichter Krassnitzer zwei Wochen nach dessen katastrophaler Leistung bei Rapid gegen Kapfenberg wieder ein Spiel pfeifen zu lassen - so ganz fehlerlos blieb er auch dieses Mal nicht.

Stark

Nach der Pause war es vorbei mit dem stürmischen Unspiel. Eine Maßflanke des läuferisch starken Wolf verwertete Szabics per Kopf zum 1:0. Ried spielte mit, Hadzic scheiterte mit einem (für ihn) gefährlichen Schuss an Cavlina und verletzte sich dabei.

In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel, Burgstaller, der Ex-Rieder bei Sturm, scheiterte mittels Kopfball an Gebauer. Sturm hatte in der Folge auch Glück, als Krassnitzer bei Nachos Treffer eine Abseitsstellung sah. Zumindest war die Entscheidung umstritten.

Sturm holte ohne zu glänzen drei Punkte. Damit haben die Euro-Fighter in der Bundesliga den Anschluss an die Spitze nicht verloren.

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