Sport | Fußball
22.05.2018

Gibt es eine rosige Zukunft für die Violetten?

Die krisengeschüttelte Austria arbeitet an der Zukunft und darf sich dabei keine Fehler leisten.

Noch ist die Austria nicht zurück am Verteilerkreis, dennoch geht es schon vor der Heimkehr in die neue Generali Arena gehörig rund. Nach den Niederlagen gegen den Vorletzten (WAC) und den Letzten (St. Pölten) sehnt man bei den Wiener das Liga-Ende herbei. Verkorkst und historisch schwach war die Saison in der heimischen Meisterschaft. 40 Punkte beträgt der violette Kontostand, 43 Zähler Rückstand hat man auf Meister Salzburg. Das hat es für die Violetten noch nie gegeben.

Kritik hagelt es zu Recht von allen Seiten, selbst Klub-Ikone Herbert Prohaska, stets diplomatisch zurückhaltend, nahm sich vor kurzem kein Blatt vor den Mund. Die Austria-Führung steht unter Druck und Beobachtung, hat sich den Einzug ins neue Stadion wohl ganz anders vorgestellt. Europacup-Abende wird man dort im Herbst nicht zelebrieren können. Vielmehr muss man sich auf Liga und Cup beschränken.

Gehandelt werden derzeit viele Spieler als mögliche Neuzugänge. Auf der Suche nach einem „Sechser“ befand Sportdirektor Wohlfahrt James Holland (LASK) für nicht gut genug, ein ernsthafter Kandidat ist dagegen Kristijan Malinov von ZSKA Sofia. Auch Sturms James Jeggo ist ein Thema. Im Visier haben die Veilchen auch den Österreicher Marcel Ritzmaier, der aktuell beim B-Team von Eindhoven spielt. AG-Vorstand  Markus Kraetschmer: „Wir arbeiten auf Hochtouren, die ganze Wunschliste von Sportchef und Trainer zu finanzieren wird nicht einfach sein, wir sind da auch unterwegs, um neue Sponsoren zu finden.“ Neben Holzhauser und Pires könnte es weitere Abgänge geben: Serbest und auch Friesenbichler könnten die Austria verlassen.