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Sport Fußball
02/14/2021

Geteilte Meinungen nach dem 0:0 von Rapid in Altach

Rapids Schick sah "viele Sitzer", Altachs Kobras sprach von einer guten Defensivleistung seines Teams.

23 Minuten waren in Altach am Samstag gespielt, als Schreiner auf Seiten der Vorarlberger vom Platz flog. 67 Minuten und ein paar mehr hatte Rapid also Zeit, um gegen zehn Mann einen Sieg einzufahren. Gelungen ist das nicht. Am Ende flogen die Hütteldorfer mit nur einem Punkt wieder heim.

Wie gerecht dieses torlose Remis war und auch über das Kräfteverhältnis in der Partie wurde nach der Partie diskutiert. Rapids Routinier Thorsten Schick sprach auf Sky von einer großen "Enttäuschung" und auch von "Unvermögen". "Dieses Spiel müssen wir einfach gewinnen, egal wie", sagte der Steirer, der die beste Chance der Hütteldorfer von Grahovac vorbereitet hatte (66.). Nachsatz: "Wir haben sehr viele Sitzer gehabt."

Als Martin Kobras wenige Augenblicke später vor die Kamera trat, musste man glauben, der Torhüter der Altacher hatte ein anderes Spiel gesehen: "Ich bin froh, dass wir zu Null gespielt haben, das ist uns in dieser Saison noch nicht oft gelungen", freute sich der 34-Jährige, der zufrieden war mit der eigenen Leistung. "Wir haben es gut gemacht, in der ersten Halbzeit sehr wenig zugelassen, in der zweiten eigentlich auch wenig. Im Großen und Ganzen haben wir das gut verteidigt."

Zwei Top-Chancen

Aber was war es nun? Viele Sitzer, oder gut verteidigt? Die Statistik sprach jedenfalls Bände. 17:0 Schüsse hatten die Rapidler aus ihrer Sicht zu verzeichnen. Allerdings gingen von diesen 17 Versuchen "nur" sieben aufs Tor der Altacher. Nicht alle Chancen waren von hoher Qualität. Jene von Grahovac nach Schick-Pass (66.) und jene von Schick selbst (71.) aber schon.

"Wir müssen es so mitnehmen, Altach hat es passabel gemacht", meinte Rapid-Coach Kühbauer. "Es tut weh, wir sind enttäuscht, aber nicht geknickt", betonte der Burgenländer. Sein Gegenüber freute sich über die wiedergefundene Heimstärke. "Wir haben zwei Mal in Serie gezeigt, dass eine Reise nach Vorarlberg eine harte Partie wird", schmunzelte Alex Pastoor. Die Mannschaft des Niederländers hatte zuletzt Sturm daheim mit 2:1 geschlagen.

 

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