Drehmoment: Marc Janko trifft mit seinen Kollegen nicht nur auf die Niederlande, sondern auch auf seinen ehemaligen Kollegen De Jong.

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Nationalteam
06/03/2016

Gegen Top-Gegner zurück auf Top-Niveau

Österreich will sich am Samstag gegen die Niederlande in EURO-Stimmung spielen.

von Alexander Strecha

Man steigert sich bekanntlich mit dem Gegner und mit der Aufgabe. Das besagt eine der vielen Weisheiten des Sports. Auf Malta folgen für Österreichs Nationalteam am Samstag (20.30 Uhr/live ORFeins) im Wiener Prater die Niederlande. Es ist der finale Test vor dem Abflug zur EM nach Frankreich. Ein Test, der den Status quo des Teams besser bestimmen wird, als es der 165. der Weltrangliste am Dienstag in Klagenfurt offenbaren konnte. Auch wenn die Niederlande nicht an der EM teilnehmen und sich in einer Umbruchphase befinden. Am Mittwoch schlugen sie Polen mit 2:1. Österreichs Kapitän Christian Fuchs weiß, dass der Test keine leichte Aufgabe werden wird: "Wir wollen unsere EM-Form finden, und die Niederlande sind ein Gegner mit EURO-Format."

In den bisherigen 18 Duellen siegte die ÖFB-Auswahl bei vier Remis nur sechs Mal, acht Mal setzten sich die "Oranjes" durch. Das Torverhältnis spricht mit 34:24 ebenfalls für den dreifachen Vizeweltmeister.

Marcel Koller erwartet einen offensiven Gegner: "Sie werden frech aufspielen und versuchen, uns das Spiel aufzuzwingen. Wir müssen dagegen halten."

Marko Arnautovic freut sich nach dem destruktiven Spiel von Malta auf einen offenen Schlagabtausch: "In der Vorbereitung haben wir es somit mit zwei Stilen zu tun. Malta war defensiv, Niederlande ist offensiv, das ist gut für uns." Zlatko Junuzovic: "Der Gegner ist stark, dennoch wollen wir unser Spiel aufziehen und den Test gewinnen. In den einzelnen Phasen des Spiels müssen wir richtig reagieren."

Das Wiedersehen

Für Marc Janko hat das Spiel eine zusätzliche Brisanz, weil es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten ist. Seit seiner Zeit bei Twente Enschede verbindet den ÖFB-Goalgetter mit Oranje-Stürmer Luuk de Jong eine Freundschaft. "Wir haben uns in den eineinhalb gemeinsamen Jahren bei Twente sehr, sehr gut verstanden und ich freue mich, ihn wieder zu treffen", sagte der Schweiz-Legionär über seinen ehemaligen Zimmergenossen. Obwohl der Niederösterreicher Twente im Jänner 2012 verließ, blieb der Kontakt zum nunmehrigen Eindhoven-Angreifer bis heute bestehen.

Janko gibt zu, zu wenig über das aktuelle Oranje-Team zu wissen für eine fundierte Analyse. "Fakt ist, die Niederländer sind im Fußball eine Top-Nation. Sie haben es diesmal überraschenderweise nicht zur EM geschafft, aber bei den nächsten großen Turnieren kann man wieder mit ihnen rechnen."

Zuletzt waren sie vor allem in der Ferne stark, die Auswärtspartien gegen die EM-Teilnehmer Wales (3:2), England (2:1) und zuletzt am Mittwoch Polen (2:1) wurden gewonnen.

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