Das U21-Team um Florian Grillitsch hat eine schwierige Aufgabe vor sich.

© Agentur DIENER/DIENER / Philipp Schalber

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10/14/2016

U21-Team im EM-Play-off gegen Spanien

Die jungen Österreicher erwischen ein ganz schweres Los.

Österreichs Fußball-U21-Nationalteam war am Freitag kein Losglück vergönnt. Die Mannschaft von Werner Gregoritsch erhielt in Nyon Spanien als Gegner im Play-off für die EM 2017 in Polen zugeschanzt. Weitere mögliche Kontrahenten wären Serbien und Norwegen gewesen.

Das Hinspiel steigt am 11. November in St. Pölten, vier Tage später steht das Retourmatch auf dem Programm. Für Österreich geht es um die erste Teilnahme an einer U21-EM überhaupt.

Am nächsten kam man einem Start bei der wichtigsten Junioren-Europameisterschaft im Jahr 2008, als die von Manfred Zsak betreute Truppe im Play-off gegen Finnland im Elfmeterschießen scheiterte. Diesmal wartet ein deutlich prominenterer Gegner - Spanien wurde bisher viermal U21-Europameister und hat auf europäischer Nachwuchsebene gemeinsam mit Deutschland in den vergangenen Jahren die größten Erfolge vorzuweisen.

Gregoritsch konnte seine Enttäuschung über die Auslosung nicht verbergen. "Das war nicht unser Wunschlos. Spanien ist ein Top-Team und - so realistisch muss man sein - haushoher Favorit. Ein Aufstieg wäre eine Sensation, und auf diese werden wir hinarbeiten", sagte der Steirer.

In der abgelaufenen Gruppenphase landeten die Iberer in Pool 6 etwas überraschend nur auf Platz zwei hinter Schweden. Die Österreicher mussten in Gruppe 7 Deutschland den Vortritt lassen.

A- oder doch U21-Team?

Ein nicht unwesentlicher Faktor im Play-off-Duell wird sein, ob Coach Gregoritsch auf einige A-Team-Kicker zurückgreifen kann. Im jüngsten Kader standen in Marcel Sabitzer, Alessandro Schöpf, Louis Schaub, Michael Gregoritsch und Valentino Lazaro fünf U21-einsatzberechtigte Spieler. Entschieden wird darüber erst in diversen ÖFB-Trainersitzungen in den kommenden Wochen.

Die A-Auswahl bestreitet am 12. November in Wien das WM-Qualifikationsmatch gegen Irland und drei Tage später wieder im Happel-Stadion ein Testspiel gegen die Slowakei.

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