Zwei österreichische Trainer sind in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands auch tätig: Peter Stöger trainiert neuerdings den 1. FC Köln.

© dpa/Rolf Vennenbernd

Fußball
07/21/2013

Stöger hadert nach Auftakt und brennt aufs Derby

Der Wiener wetterte in "Bild am Sonntag" gegen Dresden-Goalie Kirsten.

Mit dem 1:1-Auswärtsremis gegen Dynamo Dresden hat der 1. FC Köln am Samstag einen durchwachsenen Start in die "Mission Aufstieg" hingelegt. "Leider haben wir uns für eine gute Leistung nicht belohnt. Drei Punkte wären möglich und wie ich meine auch verdient gewesen", meinte der neue Köln-Cheftrainer Peter Stöger nach dem Auftakt in die 2. deutsche Bundesliga.

Vorwürfe an Tormann Tim Horn, der beim Ausgleich der von Peter Pacult betreuten Hausherren schwer patzte, gab es keine. "Mit der Leistung war ich einigermaßen zufrieden, mit dem Ergebnis gar nicht. Die Gründe sind bekannt und spielen auch keine Rolle mehr", bilanzierte Stöger und fügte hinzu: "Wir haben eine sehr junge Mannschaft und die Lernkurve wird entsprechend steil verlaufen. Da bin ich mir sicher."

"Wenn das keine Rote Karte ist..."

Dafür wetterte der Austria-Wien-Meistermacher in der "Bild am Sonntag" gegen Dresden-Tormann Benjamin Kirsten, den Sohn von Stürmer-Legende Ulf Kirsten. Der Goalie war mit Köln-Kicker Roman Golobart zusammengekracht, stieß Golobart zu Boden und soll einen Schlag nachgelegt haben.

"Ich hatte sogar den Eindruck, er war mit seinem ersten Schlag nicht zufrieden und hat einen zweiten versucht. Wenn das keine Rote Karte ist, wird es in den nächsten Wochen gefährlich", sagte Stöger in Richtung Schiedsrichter Wolfgang Stark, der nur eine Ermahnung aussprach.

Nun wartet auf die Kölner die Heimpremiere, und bei der geht es am Sonntag (15.30 Uhr) gleich im Derby gegen Fortuna Düsseldorf. "Ich freue mich schon auf die wohl einzigartige Atmosphäre." Stöger und sein Trainerteam werden deshalb das erste Montagsmatch der 2. Liga zwischen Düsseldorf und Energie Cottbus mit ÖFB-Teamgoalie Robert Almer live vor Ort beobachten.

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