ÖFB-Generaldirektor Ludwig: "Die europäischen Verbände haben die Grundidee akzeptiert.

© FREMD/Stefan Sigwarth

Fußball
03/05/2014

Nationenliga ersetzt die Freundschaftsspiele

Spiele wie Österreich gegen Uruguay wird es künftig nicht mehr geben. Ein neuer Bewerb kommt.

Der Spielkalender für Nationalteams wird in den kommenden Jahren weiteren Reformen unterzogen. Der erste Schritt ist mit der Integration aller Qualifikationsspiele in eine "Week of Football" bereits erfolgt, die nächsten Neuerungen sollen demnächst folgen.

Die Mittwoch-Termine für Testspiele sind ab sofort Geschichte, ab der im Herbst beginnenden EM-Qualifikation werden diese in die "Week of Football" eingebettet. Termine gibt es für Österreich nach dem Heim-Duell mit Russland (15. November 2014) sowie nach dem Auswärtsmatch in Liechtenstein (27. März 2015). Nach möglichen Gegnern wird laut ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig noch gesucht.

Zukunftsmusik

Ab 2017 oder 2018 könnten Freundschaftsspiele in ihrer bisherigen Form überhaupt der Vergangenheit angehören. Die UEFA tüftelt derzeit an der "Nations League", die unabhängig von Qualifikationen gespielt werden soll. "Es gibt noch kein Modell, aber die grundsätzliche Bereitschaft, eines bis zur Mitte des Jahres zu präsentieren", sagte Ludwig.

Erste Informationen sind jedoch schon durchgedrungen. Die "Nations League" soll aus vier Divisionen bestehen, denen die Teams je nach Weltranglisten-Platzierung zugeteilt werden. Die Partien dürften anstelle von Freundschaftsspielen ausgetragen werden, ihre Wertigkeit wird nicht mit jener von Qualifikationsspielen vergleichbar sein.

Dennoch sollen Erfolge in dem neu zu schaffenden Bewerb nicht unbelohnt bleiben. Für die paneuropäische EURO 2020 werden alle 24 Startplätze ausgespielt, vier könnten dann via der "Nations League" vergeben werden. Nähere Details könnten schon im Rahmen des UEFA-Kongresses am 27. März in Astana (Kasachstan) bekannt gegeben werden.

Wie auch immer der Modus aussieht – die "Nations League" kommt auf jeden Fall. "Die europäischen Verbände haben die Grundidee akzeptiert und die UEFA beauftragt, Modelle auszuarbeiten", erzählte Ludwig.

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