Europacup: Sturm Graz muss auf norwegischem Kunstrasen bestehen
Einen wirklich spannenden Gegner bekam Meister Sturm Graz im Play-off zur Champions League zugelost. Die Grazer duellieren sich mit dem norwegischen Meister Bodö/Glimt um einen Platz in der Ligaphase. In der vergangenen Saison kamen die Norweger ins Semifinale der Europa League. Nachdem in der K.-o.-Phase Twente Enschede, Olympiakos Piräus und Lazio Rom ausgeschaltet worden waren, war erst gegen Tottenham (1:3, 0:2) Endstation.
Reichlich Erfahrung
International machte der Blitz (Glimt) aus Bodö Schlagzeilen, als in der Gruppenphase der Conference League 2021/2022 AS Roma, damals mit Startrainer José Mourinho, mit 6:1 vom Kunstrasen geschossen wurde und erst im Viertelfinale – erneut gegen Roma – das Ende kam.
Der Respekt bei den Grazern ist jedenfalls groß. „Bodö/Glimt wurde nicht umsonst Meister in der norwegischen Liga und konnte in den vergangenen Jahren auch auf europäischem Parkett aufzeigen. Wir hoffen auf zahlreiche Fans im Rückspiel in Klagenfurt“, sagt Sturm-Sportchef Michael Parensen. Trainer Jürgen Säumel hofft ebenfalls auf die Fans: „Sie haben uns in Klagenfurt oder Graz durch das Frühjahr getragen. Wir werden sie auch jetzt wieder brauchen.“
Wenn Salzburg die dritte Runde gegen Brügge übersteht, dann träfe der Vizemeister im Play-off auf die Glasgow Rangers oder Viktoria Pilsen. Die Tschechen haben reichlich Erfahrung gesammelt in den vergangenen Jahren. Zuletzt erreichten sie 2022/2023 die Champions League, kamen 2024 ins Viertelfinale der Conference League und 2025 ins Achtelfinale der Europa League. Die Rangers waren 2022 Finalist in der Europa League; im heurigen Frühjahr scheiterte der schottische Vizemeister im Viertelfinale der Europa League im Elfmeterschießen gegen Bilbao.
Spieltermine für das Play-off sind der 19./20. bzw. 26./27. August.
Die WAC-Hürde
Der WAC trifft im Fall des Aufstiegs entweder auf HNK Rijeka aus Kroatien oder Shelbourne FC aus Irland. Der WAC würde am 21. August auswärts antreten und im Rückspiel am 28. August Heimvorteil haben. Da scheint die Hürde in der dritten Qualirunde beinahe höher zu sein. Die Mannschaft von Dietmar Kühbauer gastiert nach dem verpatzten Bundesligastart (0:2 gegen Altach) am Donnerstag (19.30) in Griechenland bei PAOK Thessaloniki, das Rückspiel steigt am 14. August.
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