Rapider Abschied? Für Andrija Pavlovic gibt es Auslandsangebote.  

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Sport | Fußball
06/14/2019

Rapid könnte Alar und Pavlovic verkaufen

Beide Stürmer haben Angebote aus dem Ausland. Nach Ungarn will Deni Alar aber nicht.

Während die Spieler urlauben, bastelt Zoran Barisic erstmals als Sportdirektor an einem Kader. Nach den Verpflichtungen von Fountas und Schick stehen bei Rapid Abgänge an. Da gleich zwei Stürmer gehen könnten und Wunschspieler Kalajdzic wie berichtet ins Ausland wechseln wird, muss parallel auch mit möglichen Verstärkungen verhandelt werden.

Viel Arbeit also für Barisic, der derzeit besonders viel mit Frank Schreier zu tun hat. Der Spielerberater vereint die größte Gruppe an Rapidlern in seiner Agentur, darunter sowohl Deni Alar als auch Andrija Pavlovic. Laut KURIER-Informationen gibt es für beide Stürmer Angebote aus dem Ausland.

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Schon lange bemüht sich der Orbán-Klub Puskas AFC um Alar. Die Ungarn würden sogar jene rund 600.000 € Ablöse bieten, die 2018 an Sturm bezahlt wurden. Doch der 29-Jährige präferiert andere Ligen, möglich ist auch ein Leihgeschäft. „Ich erwarte in den nächsten Tagen eine Entscheidung“, sagt Barisic.

Überraschender käme der Verkauf von Pavlovic, der seinen Stammplatz an Badji verloren hat. Schreier meint: „Es gibt keinen Druck. Aber wenn für den Spieler, Rapid und einen der Interessenten alles passt, kann es auch hier einen Transfer geben.“

Dementi zu Simic

Barisic will nicht viel zu seinen Planungen sagen, aber eines klarstellen: Serbische Medien berichten seit Tagen von einem anstehenden Transfer von Veljko Simic zu Rapid. Der 24-jährige offensive Mittelfeldspieler von Roter Stern soll um rund eine Million Euro Ablöse Belgrad verlassen. Barisic sagt: „Ich kenne den Spieler sehr gut, ich habe ihn bei Zemun selbst beobachtet. Und sein Trainer Milojevic ist ein alter Freund, der einmal bei mir hospitiert hat. Aber dass Simic demnächst bei Rapid landet, ist frei erfunden. Es gibt nicht einmal Verhandlungen.“

Innenverteidiger Patrick Obermüller (20), der gegen Altach (1:2) debütiert hat, könnte hingegen in der Bundesliga verliehen werden.