Tor: Beric traf und sah fĂĽr ĂĽbertriebenen Jubel Gelb, danach Gelb-Rot.

© Agentur Diener/DIENER / Philipp Schalber

Bundesliga
10/25/2014

Rapid gewinnt in Graz

Die Wiener siegen bei Sturm aufgrund einer guten ersten Halbzeit nicht unverdient mit 3:1.

von Harald Ottawa

Das Vorspiel lieferten die Fans. Jene von Sturm beschimpften die Herren Kainz und Beric, die im Sommer von Graz nach HĂĽtteldorf gezogen waren. Und jene von Rapid waren in Feierlaune, sie lieĂźen bereits neun Wochen vor Jahresschluss Silvester-Kracher knallen. Die ersten Aktionen waren ziemlich undurchsichtig, auch fĂĽr die herbstlichen Bedingungen waren die Wiener mit Nebelmaschinen verantwortlich.
Zum eigentlichen Grund der Zusammenkunft von 14.300 Leut’: Rapid hatte in den ersten zehn Minuten die ersten Chancen, ein Mal rettete Madl auf der Linie, ein Mal bei Kainz die Stange. Den folgenden 20 Minuten hätte wiederum Nebel ganz gutgetan, die Gäste waren um eine Nuance gefährlicher. Deshalb kam der Doppelschlag nicht unverdient: Stangl schlug eine Flanke, Stefan Schwab zeigte Köpfchen. Dann entwischte Robert Beric Verteidiger Spendlhofer – 2:0. Der Slowene jubelte für Schiedsrichter Schüttengruber zu aufreizend vor den Sturm-Fans, sah erst Gelb, später (zu Unrecht) Gelb-Rot. Beric beendet wieder kein Spiel gegen den Ex-Klub, auch in Wien sah er Rot. Schiedsrichter damals: ebenfalls Schüttengruber.
Sturm wurde besser: Thorsten Schick brach rechts durch und bezwang Novota – 1:2. Das Tor brachte Leben ins Spiel, Tadic vergab eine Topchance. Fast aus dem Nichts schlug aber Rapid in Form des Kopfes von Christopher Dibon zu. Es war sein erster Liga-Treffer für Rapid.
Am Mittwoch gibt’s den nächsten Kracher zwischen Rapid und Sturm. In Wien, im Cup. „Es gibt trotz des Sieges viel zu verbessern“, sagt Rapid-Coach Zoran Barisic.

Sturm - Rapid 1:3 (0:2)

Graz, UPC-Arena, 14.349, SR SchĂĽttengruber

Tore:
0:1 (36.) Schwab
0:2 (44.) Beric
1:2 (47.) Schick
1:3 (66.) Dibon

Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Madl, Spendlhofer, Klem - Piesinger (46. Tadic), Hadzic (87. Lovric) - Schick, Offenbacher (79. Gruber), Beichler - M. Stankovic

Rapid: Novota - Schrammel, Sonnleitner, Dibon, Stangl - Petsos, Schwab - Schaub (86. Starkl), S. Hofmann (64. Grahovac), F. Kainz (91. Pavelic) - Beric

Gelb-Rot: Beric (86./Sturm/Foulspiel)

Gelbe Karten: Piesinger, Schick bzw. Schwab, Stangl, Grahovac

Foda: "Mit dem Spiel zufrieden, aber nicht mit dem Ergebnis"

Franco Foda (Sturm-Coach): "Ich bin mit dem Spiel zufrieden, aber nicht mit dem Ergebnis. Es war das bisher beste Spiel, seitdem ich wieder hier bin. Der finale Pass und die Entschlossenheit haben gefehlt. Wir haben gewusst, dass Rapid bei Standards sehr gefährlich ist.

Zoran Barisic (Rapid-Coach): "Es war ein spannendes und gutes Spiel und eine super Kulisse. Die Leistung war nicht so schlecht, aber zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir einen Hänger und Glück gehabt, dass wir nicht das 2:2 bekommen haben. Wir müssen die Partie vor allem im Hinblick auf das Cupspiel am Mittwoch (Sturm gastiert in Wien, Anm.) analysieren."

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