Sport | Fußball 05.12.2011

Foda: "Niederlage tut sehr, sehr weh"

Die Stimmen zu den Bundesligapartien vom Samstag

KSV - Sturm Graz

Werner Gregoritsch (KSV-Trainer): "Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben im Training das Konter- und Defensivspiel speziell geübt. Ich freue mich für die Burschen, weil sie nie aufgeben. Deshalb bin ich sehr, sehr stolz heute. Für den weiteren Verlauf der Meisterschaft war dieser historische Sieg sehr wichtig, weil die Mannschaft sieht, was sie mit ihren Fähigkeiten im weiteren Saisonverlauf noch erreichen kann."

Franco Foda (Sturm-Trainer): "In der ersten Hälfte hatten wir zwei, drei Möglichkeiten, die haben wir nicht genutzt. Wir sind dann leider in Rückstand geraten und haben nach der Pause ein dummes Kontertor bekommen. Danach hatten wir mehrere Torchancen, haben aber keine genutzt. Ich war überzeugt, dass wir, wenn wir den Anschlusstreffer erzielen, auch noch den Ausgleich schaffen. Die Niederlage tut sehr, sehr weh, weil wir vom Spielerischen her besser gespielt haben als die Spiele davor. Wir werden uns jetzt auf den Mittwoch vorbereiten, an dem wir in der Champions-League-Qualifikation weiterkommen wollen."

Patrick Wolf (Sturm-Mittelfeldspieler): "Wir machen einfache Fehler in der Defensive und im Spielaufbau. Wenn wir so weiterspielen, werden wir nicht viele Punkte machen. Wenn man hier in Kapfenberg 0:3 untergeht, dann ist der Frust schon sehr groß. Am Mittwoch gegen Sestaponi muss sich viel ändern, wenn wir weiterkommen wollen. Die Spieler, die spielen, müssen einfach alles geben, aber zur Zeit läuft es nicht bei uns."

Admira - Wr. Neustadt

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Wir waren in allen Mannschaftsteilen die Besseren. Wir haben ein tolles Spiel gemacht, aber wir bleiben bescheiden, weil auch andere Zeiten kommen können. Heute haben wir die Tore erzielt, die wir gegen Kapfenberg nicht geschossen haben. Nicht nur die Punkte waren wichtig, sondern auch die Art und Weise wie wir gespielt haben." Zum Ausfall des verletzten Mittelfeldmanns Bernhard Schachner: "Wir suchen für die zentrale Position einen Spieler, der uns sofort helfen könnte."

Christopher Dibon (Admira-Verteidiger): "Die Punkte heuten waren wichtig, es war ein tolles Gefühl, mit 3:0 in die Pause zu gehen. Nach der Pause sind wir es etwas ruhiger angegangen und haben auf die Gelegenheit gewartet. Wir müssen Punkte sammeln und wollen in zwei Wochen (zu Hause gegen Mattersburg, Anm.) dort fortsetzen, wo wir heute aufgehört haben."

Peter Stöger (Neustadt-Trainer): "Die Admira hat mehr als verdient gewonnen, hat unsere Fehler ausgenützt. Zufrieden war ich nur mit den ersten zehn Minuten. Nach der ersten Runde war alles wunderbar, heute ist einfach alles schiefgegangen. Zu wenig routiniert, zu wenig kaltschnäuzig, auch im Duell Mann gegen Mann waren wir unterlegen."

Günther Friesenbichler (Stürmer Wr. Neustadt): "Wir haben gut begonnen, dann haben wir das Tor bekommen und dann sehr, sehr schlecht gespielt. Dann hat uns die Admira in der ersten Hälfte teilweise vorgeführt. Das darf uns nicht passieren. In der zweiten Hälfte war es vom Spielaufbau etwas besser, aber gefährlich sind wir dennoch nicht vors Tor gekommen."

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Erstellt am 05.12.2011