Fenerbahçe holt den Titel in der Türkei, darf aber nicht in Europa mitspielen.

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Europas Champions
05/08/2014

Diese Fußball-Meister stehen schon fest

Neben Salzburg sind die Namen von 31 weiteren Titelträgern bereits bekannt. Ein Überblick.

von Stephan Blumenschein

Acht Runden vor Saisonende und damit so früh wie kein anderer Verein bisher in der Bundesliga-Geschichte fixierte Salzburg den Meistertitel. Mit dem fünften Meistertitel in der Ära Red Bull, dem achten der Klubgeschichte, ist die Mannschaft des scheidenden Trainer Roger Schmidt nicht alleine.

32 der 53 Meister der UEFA-Mitgliedsstaaten stehen nämlich bereits fest - seit Mittwoch auch PSG in Frankreich und Ludogorets Razgrad in Bulgarien. Darunter sind viele alte Bekannte. Juventus Turin fixierte etwa am Montag den dritten Scudetto in Serie. Das ist dem italienischen Rekordmeister zuletzt in den 1930er-Jahren gelungen. Oder Dinamo Zagreb: Im vergangenen August waren die Kroaten noch im Champions-League-Play-off an der Austria gescheitert, in der kroatischen Liga ist der Rekordmeister weiterhin das Maß aller Dinge. Der 16. Meistertitel war der neunte in Serie. Genauso dominant wie Dinamo in Kroatien sind auch BATE Borissow in Weißrussland (ebenfalls neun Titel in Serie), HJK Helsinki in Finnland (fünf Titel in Folge) und Olympiakos Piräus in Griechenland (vier Meisterschaften in Serie).

Neuling aus Gibraltar

Ein neuer Serienmeister ist übrigens auch in der Champions-League-Qualifikation dabei: FC Lincoln aus Gibraltar. Der erst 1978 gegründete Verein, der von 2002 bis 2006 Newcastle United hieß, wurde zum zwölften Mal in Serie Meister der Gibraltar Eurobet Division. Diesen Sommer darf sich Lincoln erstmals auf europäischer Ebene messen. Auf Salzburg wird der Meister aus Gibraltar eher nicht treffen: Alles andere als ein Ausscheiden in der erstem Qualifikationsrunde wäre eine Sensation.

Österreichs Meister muss hingegen erst in der dritten Qualifikationsrunde in den Bewerb einsteigen, spielt also erst Ende Juli erstmals im Europacup. Die Salzburger werden in dieser Runde (wie auch bei einem Weiterkommen im Play-off) gesetzt sein. Dank der tollen Erfolge in dieser Europacup-Saison ist der 46. im UEFA-Klubranking der Champions-League-Qualifikationsteilnehmer mit der höchsten Platzierung in der europäischen Klubrangliste – noch vor Celtic Glagow (Platz 62), BATE Borissow (Platz 66), Sparta Prag (Platz 78) und Dinamo Zagreb (Platz 90). Der kroatische Meister ist ein alter Bekannter der Salzburger: 2009 wurde Dinamo in der dritten Qualifikationsrunde unter Trainer Huub Stevens ausgeschaltet.

Aber die Zagreber sind nicht der einzige mögliche Gegner für die Salzburger, auf den sie schon einmal getroffen sind: Lettlands Meister FK Ventspils wurde unter Trainer Giovanni Trapattoni im Sommer 2007 ausgeschaltet, Litauens Meister Schalgiris Wilna war im August im Europa-League-Play-off chancenlos gegen Salzburg.

Auf Fenerbahçe – die Istanbuler beendeten 2013 die Red-Bull-Träume von der Champions League – kann Österreichs Meister dieses Jahr nicht treffen, obwohl der Verein türkischer Meister geworden ist: Der Istanbuler Großklub ist nach einem Manipulationsskandal von der UEFA gesperrt worden.

Eine engere Auswahl der (alten) neuen Landesmeister

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