Euphorie in der Südstadt

Euphorie in der Südstadt
Mehr als 8.000 Fans sahen das 4:2 gegen Meister Sturm. Admira bleibt den auswärtsstarken Salzburgern auf den Fersen.

Der weiterhin ungeschlagene Titelfavorit Salzburg und Sensations-Aufsteiger Admira stehen auch nach der siebenten Runde auf den ersten beiden Tabellenplätzen der Fußball-Bundesliga. Die "Roten Bullen" aus der Mozartstadt feierten mit dem 3:1-(2:1)-Erfolg in Kapfenberg den bereits siebenten Meisterschafts-Auswärtssieg en suite. Der erste Verfolger aus Niederösterreich entzauberte Meister Sturm Graz mit einem 4:2-(3:0)-Heimsieg und blieb mit nur einem Punkt Rückstand auf Tuchfühlung mit dem Vizemeister.

Salzburg-Coach Moniz sprach von einem "harten Stück Arbeit", war doch sein Team beim Tabellennachzügler in der Steiermark, der erstmals seit 23. August 2008 wieder Letzter ist, bereits nach 67 Sekunden 0:1 zurückgelegen. "Kapfenberg ist eine Mannschaft mit viel Herz und Leidenschaft. Und wenn du da so schnell in Rückstand gerätst, wird's natürlich schwer. Aber glücklicherweise haben wir die Partie schnell gedreht", erklärte der Niederländer, der lediglich bemängelte, dass der dritte Treffer erst in der Nachspielzeit erzielt wurde. "Daran müssen wir noch arbeiten. Ich bin aber zufrieden - zumal ich erfahren habe, dass uns in Kapfenberg noch nie drei Tore gelungen sind."

Europacup wartet

Damit glückte die Generalprobe für das Europa-League-Auftaktspiel am Donnerstag gegen Paris St. Germain. "Es ist gut, mit dem Gefühl, dass wir viele Chancen herausspielen und daraus auch Tore machen, nach Paris zu fahren", betonte Moniz, unter dem Salzburg in der Liga auswärts bisher nur gewonnen hat. Jakob Jantscher, der in der 17. Minute zum 2:1 getroffen hatte, schlug verbal in dieselbe Kerbe: "Wir müssen schauen, dass wir in der Europa League so weitermachen, wie wir derzeit spielen."

Starke Admira

Admira-Trainer Dietmar Kühbauer hatte nach dem sechsten Liga-Spiel ohne Niederlage (vier Siege/zwei Remis) gut lachen. "Ich freue mich für die Mannschaft, auch für mich selbst. Die Tabelle schaut man sich gerne an, aber es ist nicht so, dass ich mir neben das Bett nun die Zeitung hinlege. Da ist mir meine Frau schon lieber", meinte der Burgenländer mit einem Schmunzeln.

Und sein Präsident wähnte sich angesichts der Euphorie in der Südstadt - mehr als 8.000 Fans erlebten den Triumph über Sturm im Stadion mit - schon "fast wie im Film". "Vor drei Jahren haben wir uns vorgenommen, dass wir Fußball mit Esprit und Leidenschaft spielen wollen. Und da sind wir jetzt angelangt", lautete das zufriedene Resümee von Klub-Boss Richard Trenkwalder.

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