Kroatien unter Schock: Perisic fehlt zehn Tage

© APA/AFP/PAUL ELLIS

Sport Fußball
06/28/2021

EM-Fahrplan: Kroatien - Spanien und Frankreich - Schweiz

Vizeweltmeister und Weltmeister haben Personalsorgen vor ihren Achtelfinalspielen am Montag

von Stefan Sigwarth

Unaufhaltsam nähert sich der erste Teil der K.-o.-Phase dieser ersten paneuropäischen EM seinem Ende: Am Montag und Dienstag stehen noch vier Partien an, und dann wird auch klar sein, ob es Weltmeister und Vizeweltmeister in die Runde der letzten Acht geschafft haben.

Am Dienstagabend wartet der Kracher zwischen England und Deutschland (18 Uhr), den Abschluss bilden Schweden und die Ukraine (21 Uhr).

Zuvor aber sind Frankreich und Kroatien gefordert:

18 Uhr in Kopenhagen: Kroatien - Spanien

Der Corona-Fall von Ivan Perisic hat die Vorbereitung Kroatiens stark gestört. Doch der Vizeweltmeister will mit einer Jetzt-erst-recht-Einstellung in das Viertelfinale einziehen. Die Kroaten gaben sich demonstrativ selbstbewusst vor dem K.-o.-Duell. Die Rückkehr von Ivica Olic als Co-Trainer soll Schwung bringen.

Das 5:0 im entscheidenden Gruppenspiel gegen die Slowakei war die erhoffte Befreiung. Was der Sieg wert ist, muss sich zeigen. Ein Aus im Achtelfinale würde sämtliche Debatten um Trainer Luis Enrique, die Spielweise und den Kader neu befeuern. Dass er keinen Spieler von Real Madrid mit zur EM nahm, wird nun erst recht diskutiert, weil ausgerechnet Kroatiens Superstar Luka Modric für die Königlichen spielt. Spannend ist auch, wie Spanien ein mögliches Elfmeterschießen angeht. Fünf Penaltys in Serie gingen nun schon aus dem Spiel heraus nicht rein. Bei der EM waren es bislang zwei.

21 Uhr in Bukarest: Frankreich - Schweiz

Die Franzosen sind in der wahrscheinlich schwersten Gruppe Erster geworden. Bedingungslos überzeugt hat der Weltmeister aber nicht. Der Dreiersturm mit Kylian Mbappé, Antoine Griezmann und Karim Benzema glänzt noch nicht. Und in der Defensive plagen die Franzosen einige Verletzungssorgen.

Erst im letzten Gruppenspiel gegen die Türkei wussten die Schweizer zu überzeugen. Und sie kämpfen gegen einen Fluch: Seit 1954 haben sie in fünf Versuchen keine einzige K.-o.-Runde bei einer EM oder WM überstanden. Der Respekt vor Frankreich ist groß, aber in der Außenseiter-Rolle gefällt es den Eidgenossen.

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