Sport | Fußball
03.12.2018

Die "wahre" Tabelle: Nur Salzburg hat den Titel in der Hand

Nach dem Punkteverlust des LASK kann nur mehr der Serienmeister aus eigener Kraft den Meistertitel holen.

16 Runden sind in der Bundesliga gespielt. Und trotz neuem Liga-Format samt Punkteteilung kann nur mehr ein Verein aus eigener Kraft Meister werden: Salzburg hat nach dem hart erkämpften 1:0-Heimsieg gegen Altach nun schon 14 Punkte auf den LASK. Der einzige ernstzunehmende Verfolger hat am Samstag nur 3:3 gegen Aufsteiger Hartberg gespielt. Damit können die Linzer die Salzburger trotz Punktehalbierung nach dem Grunddurchgang bei nur mehr maximal zwei ausstehenden direkten Duellen erstmals nicht mehr aus eigener Kraft überholen.

Der Kampf um einen Startplatz in der Meistergruppe hat sich am Wochenende noch mehr zugespitzt. Den Tabellendritten aus St. Pölten und den Achten Rapid trennen nur mehr sieben Punkte. Da Leader Salzburg schon fix und der LASK praktisch für die Top-6 qualifiziert sind, kämpfen momentan mit dem SKN, WAC, Austria, Sturm, Hartberg und Rapid sechs Mannschaften um noch vier freie Plätze. Im Tabellenkeller hat die Admira im vierten Spiel unter Trainer Reiner Geyer mit dem 2:2 in Mattersburg erstmals gepunktet. Damit sind nun alle zwölf Klubs zweistellig.

Für die Saisonabschlusstabelle zählen die bisher geholten Punkte also nicht zur Gänze. Nach dem Grunddurchgang, also nach 22 Spielen, werden die Punkte aller zwölf Klubs halbiert und ungerade Punkte abgerundet. Sind danach zwei Klubs punktegleich und wurde bei einem dieser Klubs ein halber Punkt abgerundet, wird dieser Klub vorgereiht. Wurde bei keinem oder bei beiden Klubs abgerundet, wird als nächstes Entscheidungskriterium die Tordifferenz herangezogen.

Der KURIER bringt nach jeder Runde neben der aktuellen Tabelle auch die "wahre" Tabelle. Das ist die Tabelle mit jenem Punktestand, der immer aktuell nach der Punktehalbierung und Abrundung bei ungerader Punkteanzahl für die Abschlusstabelle zählt.