Sport | Fußball
05.12.2011

Die Stimmen zu den Sonntagsspielen

Das sagten die Akteure von Innsbruck, Graz, Salzburg und Wr. Neustadt.

Wacker Innsbruck - Sturm Graz

Walter Kogler (Wacker-Trainer): "Es war wieder zum Zittern, das wäre nicht notwendig gewesen. Wir müssen analysieren, warum sich die Mannschaft am Schluss wieder hinten hineindrängen lässt. Man darf das nicht verschweigen. Da stehen wir ganz einfach zu tief, daran müssen wir arbeiten. Safar hat den letzten Ball sensationell gehalten, daher haben wir diesen wichtigen Sieg eingefahren. Wir waren am Schluss zu zögerlich. Das ist auch ein Routinemangel der Mannschaft, sie hat in der Vergangenheit auch Negativerlebnisse erfahren müssen."

Szabolcs Safar (Wacker-Torhüter/brach sich vor zwei Tagen im Training den kleinen Finger der rechten Hand): "Es ist typisch, dass ich den letzten Ball mit dieser Hand halten musste. Ein Stürmer schießt immer dorthin, wo es auch einem Tormann wehtut."

Christopher Wernitznig (Wacker-Torschütze): "Es ist super für mich und für die Mannschaft, dass wir einmal eine Führung über die Zeit gebracht haben. Wir ziehen uns immer zurück, wenn wir 1:0 vorne sind. Das sollten wir eigentlich abstellen."

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Wir haben in der ersten Hälfte sehr schwer ins Spiel gefunden. Das ist normal, wenn man am Donnerstag in Moskau gespielt hat. Da braucht man eine gewisse Anlaufzeit. Die zweite Hälfte war viel besser. Da hätten wir uns einen Punkt verdient gehabt. Wir waren dann drückend überlegen. Wir haben einige große Chancen vorgefunden, haben sie aber nicht genutzt. Wir machen zu viele einfache Fehler, deswegen können wir uns nicht so in der gegnerischen Hälfte festsetzen, wie wir das wollen. Die Situation mit Kienast war ein ganz klarer Elfmeter, klarer geht es nicht."

Wiener Neustadt - Salzburg

Peter Stöger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Alles das, was man von der Mannschaft verlangen kann, hat sie heute abrufen können. Wir haben uns selbst einige Chancen herausgespielt. Wir haben viel Aufwand betrieben, die Laufbereitschaft war da. Wir haben sehr diszipliniert gespielt, das war der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man bedenkt, wo wir im Sommer gestanden sind, und wo wir jetzt stehen, kann man sehr zufrieden sein."

Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): "Wir haben eine Riesenchance vertan, das ist sehr enttäuschend. Wir haben unsere Möglichkeiten nicht genutzt. Die Kreativität hat hinten und vorne gefehlt. Das ist sehr ärgerlich. Von hinten muss mehr Initiative genommen werden. Wir waren zu langsam im Balltempo, wir haben nie Überzahlsituationen kreiert. Der Fokus war nicht so extrem, wie er sein muss. Eigentlich müssten wir nach so einem Spiel wie gegen Paris St. Germain vor Selbstbewusstsein strotzen."

Martin Hinteregger (Salzburg-Verteidiger): "Wir sind hergefahren, um drei Punkte zu holen. Der Boden und diese Mannschaft hier liegen uns einfach nicht. Wir müssen unsere wenigen Chancen nützen, das haben wir aber nicht gemacht. Wir dürfen zwischen Euro League und Meisterschaft keinen Unterschied machen. Spielerisch tun wir uns gegen stärkere Vereine leichter."

Roman Wallner (Salzburg-Stürmer): "Es ist sehr enttäuschend. Wir hätten heute die Chance gehabt, uns in der Tabelle nach vor zu arbeiten. Die Euphorie vom Spiel gegen Paris haben wir nicht mitnehmen können. Es war ganz einfach zu wenig."

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