Sport | Fußball
05.12.2011

Die Bundesliga hat ein Torhüter-Problem

Immer öfter stellen sich die Liga-Trainer die Einserfrage: Vier arrivierte Torleute verloren in dieser Saison ihren Stammplatz.

Der Einser ist im Fußball die Zahl des Tormannes. Der Einser ist derzeit aber selten eine Konstante für einen Stammplatz. Vor allem die Trainer der Klubs, die in der Tabelle vorne liegen, rechnen gerne mit Altbewährtem ab.

In der Bundesliga haben derzeit vier Spieler mit der Rückennummer 1 ihren Platz sicher: Gebauer (Ried), Safar (Innsbruck), Wolf (Kapfenberg) und Borenitsch (Mattersburg) sind bei ihren Klubs gesetzt - auch Siebenhandl (Nummer 27) bei Wiener Neustadt.

Ausgetauscht

Bei der Austria hat Trainer Daxbacher den Einser Grünwald (damals Teamkeeper) gegen die 13 ausgetauscht. Lindner patzte zwar gegen Wr. Neustadt, aber Daxbacher will nicht schon wieder die Tormannfrage stellen.

Bei Salzburg musste am Samstag der einst verdienstvolle Einser Gustafsson der 33 (Walke) weichen.

Admiras Nummer 1, Berger, stand im Juni noch im Teamkader, jetzt ist der Einser im Abseits, weil Trainer Kühbauer auf die Nummer 12 (Tischler) setzt.

Komplizerte Arithmetik

Bei Rapid ist die Arithmetik noch komplizierter, dort ist der Einser (Novota) verletzt, die Nummer 24 (Payer) saß in Mattersburg auf der Bank, weil Schöttel der Nummer 31 (Königshofer) vertraute.

Verletzt ist Sturms Einser (Gratzei). Die Nummer 22 (Cavlina) wird nur im Notfall durch die Nummer 34 (Schachner) ersetzt.

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