Dibon, der meist umworbene Liga-Kicker

Christopher Dibon in Aktion.
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH Christopher Dibon hat alle Angebote auf dem Tisch liegen.

Die Entscheidung im Rennen um den 21-Jährige Admira-Kapitän wird wohl zwischen Rapid und Salzburg fallen.

Christopher Dibon läuft wieder. Das sollte bei einem Fußballer keine nennenswerte Neuigkeit sein, im Falle des 21-jährigen Admira-Kapitäns ist es das dennoch. Fünf Wochen nach seinem Wadenbeinbruch ist der Abwehrchef am Donnerstag ins Lauftraining eingestiegen, seinen Spezialschuh durfte er ausziehen. "Mit dem Autofahren klappt es jetzt auch wieder", sagt er.

Die frohe Kunde wird wohl auch bei Salzburg, Rapid und der Austria mit Freude aufgenommen werden, denn der einfache Teamspieler ist der derzeit am meisten umworbene Bundesliga-Spieler. Auch die Admira wollte sich mit einem verbesserten Angebot zurück ins Spiel bringen, bevor beim bisherigen Arbeitgeber der Vertrag mit Saisonende ausläuft. Die Entscheidung dürfte aber zwischen Rapid und Salzburg fallen.






Argumente

"Jetzt liegen erstmals wirklich alle Angebote auf dem Tisch", sagt Dibon, der sich in den kommenden Wochen deklarieren will. "Geld ist jedenfalls nicht das einzig entscheidende Argument." Sonst hätte er sich wohl schon längst der Millionärstruppe von Red Bull angeschlossen. Von den Trainingsbedingungen in Salzburg hat sich Dibon während seines Krankenstands vor Ort ein Bild gemacht.

Die Admira sucht parallel nach einem Dibon-Ersatz. Ein freier Platz im Abwehrzentrum wird trotz des Bekenntnisses zur eigenen Jugend nicht automatisch mit einem Talent von den Amateuren nachbesetzt. "Wir sehen uns als Förderer der Talente und geben ihnen auch weiter die Chance", sagt Trainer Dietmar Kühbauer. "Aber um jeden Preis zu Verjüngen ist nicht ratsam."



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(kurier / Philipp Albrechtsberger, Alexander Huber ) Erstellt am
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