Bundesliga - RB Leipzig v Werder Bremen

© Pool via REUTERS / ANNEGRET HILSE

Sport Fußball
08/13/2021

Sabitzer und Co.: 26 Österreicher machen Jagd auf die Bayern

Am Freitag startet die neue Saison in der deutschen Bundesliga, der große Favorit heißt – wieder einmal – Bayern München.

von Peter Gutmayer, Andreas Heidenreich

Der HSV ist schon lange weg, mit Bremen und Schalke fehlen diesmal zwei weitere Traditionsvereine. Die große Frage, bevor die Deutsche Bundesliga am Freitag mit dem Hit Gladbach gegen Bayern in ihre 59. Saison startet, bleibt aber die gleiche: Wer kann die Bayern stoppen?

Die Münchner jagen mit neuem Coach den zehnten Meistertitel in Serie. Auch die Verfolger setzen großteils auf neues Personal auf der Trainerbank. Noch unklar ist, ob die Corona-Regeln wieder verschärft werden müssen. Klar ist hingegen, dass auch wieder zahlreiche Österreicher dabei sind. Bei derzeitigem Stand sind es 26 an der Zahl, noch kann sich das aber ändern, das Transferfenster ist bis 31. August geöffnet.

Kapitäne

Waren es in den letzten Jahren stets mehr als 30 rot-weiß-rote Legionäre, sind es diesmal derzeit etwas weniger. Dafür gehören viele zu den absoluten Leistungsträgern bei ihren Klubs – drei tragen sogar die Kapitänsschleife. Wie zum Beispiel Marcel Sabitzer bei RB Leipzig. Auf ihn baut auch der neue Trainer Jesse Marsch, der nach Salzburg jetzt mit Leipzig das nächste Red-Bull-Team zum Titel führen soll.

Noch ist allerdings nicht ganz fix, ob Sabitzer bei den Sachsen bleibt. Der 27-Jährige wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht, wo ja jetzt sein Ex-Coach Julian Nagelsmann werkt. Auch englische Top-Klubs haben Interesse. Nach einer verletzungsreichen Saison zurück in die Startelf drängt Konrad Laimer. Leipzig zählt gemeinsam mit Dortmund (Neo-Coach Marco Rose) zu den schärfsten Konkurrenten der Münchner.

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Die anderen österreichischen Kapitäne sind Christopher Trimmel bei Union Berlin und Manuel Prietl bei Bielefeld. Die Arminia ist auch der Klub mit den meisten rot-weiß-roten Gastarbeitern. Christian Gebauer kam schon letzte Saison regelmäßig zu seinen Einsätzen. Alessandro Schöpf und Patrick Wimmer sind neu dabei.

Bei Bayerns erstem Gegner Gladbach gehört Stefan Lainer unter Neo-Trainer Adi Hütter zum Stammpersonal, diesen Status will sich Hannes Wolf ebenfalls sichern. In Frankfurt setzt Hütters Nachfolger Oliver Glasner in der Innenverteidigung auf Martin Hinteregger. Stefan Ilsanker muss zunächst wohl mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen.

Hohe Ziele

Drei Teams haben drei Österreicher in ihren Reihen. Florian Grillitsch gehört in Hoffenheim nach seiner Oberschenkelverletzung genau wie Christoph Baumgartner zur ersten Elf, Stefan Posch muss um sein Leiberl kämpfen. Baumgartner will erstmals die Zehn-Tore-Marke knacken. „Wenn man die letzten Jahre sieht, kann man das schon als persönliches Ziel ansehen, dass ich da in Richtung zweistellig gehe.“ In Mainz dürfen Karim Onisiwo (nach überstandener Corona-Infektion) und Kevin Stöger auf regelmäßige Einsätze hoffen, David Nemeth kommt aus der zweiten Mannschaft. Ex-Rapidler Dejan Ljubicic versucht sich in Köln, wo auch Florian Kainz und Louis Schaub engagiert sind.

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Der VfB Stuttgart wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr von Torjäger Sasa Kalajdzic nach seiner Corona-Infektion. Muss aber um den Verbleib des Zwei-Meter-Mannes, der im Vorjahr 16 Tore erzielt hat, bangen – mehrere Top-Klubs haben bereits Interesse bekundet. Ein Fix-Leiberl haben Philipp Lienhart in Freiburg und Xaver Schlager bei Wolfsburg. Sein Kollege Pavao Pervan bleibt der Ersatz-Keeper der Wölfe. Bleiben Michael Gregoritsch, der in Augsburg zuletzt kaum über Kurzeinsätze hinauskam, und Julian Baumgartlinger. Der ÖFB-Kapitän gibt nach seiner Verletzung vor der EURO in Leverkusen wieder Vollgas.

Torjäger-Duell

Abgesehen von den vielen Österreichern darf man sich als neutraler Beobachter auch auf das Duell der beiden Top-Torjäger freuen. Bayerns Robert Lewandowski hat vergangene Saison mit 41 Volltreffern einen neuen Torrekord aufgestellt. Sein Herausforderer heißt Erling Haaland. Der Ex-Salzburger hat in 60 Pflichtspielen für Dortmund 60 Treffer erzielt. „Ein Topspieler“, gibt auch Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic zu, „ihn will wahrscheinlich die ganze Welt.“

Was die Zuschauer betrifft, sind zunächst 50 Prozent der Stadionkapazität sowie 25.000 Fans das Maximum. Aktuell gilt die 3G-Regel. Doch es wird bereits heiß diskutiert, ob nicht schon bald nur noch Geimpfte und Genesene in die Stadien dürfen.

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