Des Meisters wichtigstes Saisonspiel

Stürmer Kienast spricht vom "wichtigsten Spiel der Saison".
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Sturm Graz hat gegen Georgiens Meister Sestaponi gute Chancen auf den Aufstieg ins Champions-League-Play-off.

Das ist das wichtigste Spiel in dieser Saison", erklärt Roman Kienast. Der Stürmer fordert Mittwochabend (20.30 Uhr, Live in ORF 1, KURIER.at-Liveticker) mit Sturm in Graz den georgischen Meister Zestafoni.

Die Zahlen sprechen nach dem 1:1 im Hinspiel für die Steirer, die zuletzt gezeigten Leistungen (0:3 in Kapfenberg und Tabellenletzter) eher weniger. "Wir müssen viel aggressiver spielen und mehr Zweikämpfe gewinnen, das war unser großes Manko zuletzt", sagt der Teamstürmer, der nach Knöchelproblemen endlich wieder fit ist.

Dass Trainer Franco Foda gegenwärtig nicht zufrieden ist, liegt auf der Hand. "Er kann sehr laut werden, hat aber viele sachliche Diskussionen geführt. Einzelgespräche waren nicht darunter. Aber jeder Spieler weiß, worum es geht", betont Kienast.

Und die vielen Verletzten? "Das gilt nicht als Ausrede, wir haben einen großen Kader, jeder muss seinen Mann stehen." Zumindest beim Auftritt in der dritten Qualifikationsrunde sollten Joachim Standfest und Andreas Hölzl wieder im Sturm-Dress einlaufen. Die Neuerwerbungen Milan Dudic und Darko Bodul haben noch Trainingsrückstand und sind daher weiterhin keinen Versuch wert.

Große Chance

Stürmer Kienast spricht vom "wichtigsten Spiel der Saison". Foto: apa Stürmer Kienast spricht vom "wichtigsten Spiel der Saison".

Kommen die Grazer weiter, stehen sie im Play-off (letzte Qualifikationsrunde) der Champions League. Und dann wären zumindest 2,1 Millionen Euro Prämie vom europäischen Verband fix. Bei einem Aufstieg in die Gruppenphase der Champions League erhöhen sich die Einnahmen. In der vergangenen Saison schüttete die UEFA insgesamt 7,2 Millionen Euro (Startgeld plus Prämie pro Spiel) aus, die aktuellen Zahlen verkündet der Verband erst im September.

Die Chancen dafür könnten gut stehen, da Sturm mit etwas Glück (hängt von den anderen Partien der dritten Qualifikationsrunde ab) gesetzt sein könnte. Dann wären Viktoria Pilsen, Genk oder Slovan Bratislava mögliche und zugleich schlagbare Gegner. Scheitert Sturm im Play-off, wartet als Trostpreis die Gruppenphase der Europa League, für die es eine Prämie in Höhe von einer Million Euro gibt.

Große Hoffnungen

Sturm wird sich, falls der Aufstieg am Mittwoch klappt, nach Verstärkungen umsehen. "Im defensiven Mittelfeld sind wir nicht so gut besetzt", sagt selbst Torjäger Kienast. Deshalb steht Jürgen Säumel, der zuletzt in Duisburg nicht glücklich wurde, vor einer Rückkehr. Auch der brasilianische Testpilot Felipe Dias bleibt ein Thema. Alles Wunschdenken. Zuerst muss die Tür Richtung Europa geöffnet werden - sie heißt Zestafoni.

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(KURIER) Erstellt am
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