Alle für einen: Sturms Spieler stehen hinter Trainer Milanic.

© APA/HERBERT NEUBAUER

Bundesliga
03/15/2014

"Der Zusammenhalt im Team ist groß"

Auch für Stürmer Marco Djuricin ist das Klima bei Sturm vor dem Heimspiel gegen die Austria gut.

von Harald Ottawa

Nach dem 1:4 gegen Wolfsberg und der 1:2-Niederlage in Wiener Neustadt gab es viele Diskussionen. Auch über Trainer Darko Milanic. Der bekam diese Woche aber volle Rückendeckung vom Präsidium. Er soll seinen Dreijahresvertrag einhalten.

Am Samstag muss der Slowene gegen die wiedererstarkte Austria auf einige Stützen verzichten. Mit Milan Dudic, Michael Madl und Christian Klem fehlt die halbe Abwehr, der junge Andreas Pfingstner gibt sein Debüt in der Startelf. "Nach Niederlagen sind Wechsel notwendig, auch wenn sie dieses Mal zwangsläufig passieren müssen", sagt Milanic, der aber ankündigte, künftig mehr zu rochieren. Andreas Hölzl wird auf der für ihn ungewohnten linken Abwehrseite spielen. Milanic ist sich sicher, dass mehr als das bisher Gezeigte in seinem Team steckt: "Wir sind wesentlich besser, als es der Tabellenplatz vermuten lässt."

Marco Djuricin kennt harte Zeiten aus seinen Engagements bei Hertha BSC Berlin und Regensburg. "Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Der Zusammenhalt im Team ist groß. Der Trainer ist nicht schuld, wir sind schuld", sagt der Stürmer. Rezept für Samstag: "Wichtig ist, dass wir voll motiviert und aggressiv spielen."

Gegen die Austria ist Sturm schon fünf Partien ohne vollen Erfolg, in dieser Saison setzte es bisher zwei Niederlagen. Der letzte Heimsieg der Grazer gegen die Wiener datiert vom 17. Mai 2012 (3:1). Zudem haben die Wiener seit der Derby-Niederlage gegen Rapid am 9. Februar nicht verloren, zuletzt zwei Mal gewonnen. "Wir sind jetzt live dabei um den zweiten Platz. Wenn wir unsere Punkte holen, dann ist es fast egal, wie die anderen spielen", meinte der um einen längerfristigen Vertrag arbeitende Trainer Herbert Gager.

Eine Trauerminute wird es vor dem Anpfiff für Erich Fuchs geben, der kürzlich im Alter von erst 57 Jahren unerwartet verstorben ist. Fuchs, unter anderem Geschäftsführer, trug vor acht Jahren wesentlich zur Rettung von Sturm bei.

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