Sport | Fußball
19.07.2017

Der Unverkäufliche: Leipzig gibt Keita nicht ab

Der Zweite der abgelaufenen Bundesliga-Saison wird seinen Superstar nicht abgeben, "nur um viel Geld zu verdienen".

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat dem Verkauf von Leistungsträgern wie Naby Keita beim deutschen Fußball-Bundesligisten RB Leipzig eine klare Absage erteilt. Der Champions-League-Debütant werde keine Spieler abgeben, "nur um viel Geld zu verdienen", sagte der 73-Jährige am Mittwoch der Sport Bild.

Vor kurzem habe es ein Angebot in Höhe von 75 Millionen Euro für Keita gegeben. "No way! Er hat noch einen Vertrag und den wird er auch erfüllen", betonte der Unternehmer, der den Club mit zahlreichen Millionen unterstützt hat. Zuletzt hatte der FC Liverpool Interesse am 22-jährigen Mittelfeldspieler aus Guinea gezeigt, auch Manchester United war als möglicher Interessent gehandelt worden.

In dieser ablehnenden Haltung sieht Mateschitz auch eine Signalwirkung für weitere RB-Profis. "Ihn zu verkaufen wäre nicht nur ein Misstrauensbeweis für unsere Fans, sondern auch ein falsches Zeichen für unsere anderen Spieler wie beispielsweise Timo Werner, der ebenfalls begehrt ist." Die Dreifachbelastung mit der erstmaligen Königsklassenteilnahme wertet Mateschitz als "schwierig, weil unser Kader nicht besonders üppig ist". Deshalb wolle Leipzig nun aber nicht "willenlos einkaufen", sagte Mateschitz. "Wir sind nicht Manchester City und werden es auch nie werden."