GEPA-30071380042 - WIEN,AUSTRIA,30.JUL.13 - FUSSBALL - UEFA Champions League, Qualifikation, FK Austria Wien vs FH Hafnarfjoerdur. Bild zeigt Daniel Royer (A.Wien) und Sam Tillen (Hafnarfjoerdur). Foto: GEPA pictures/ Philipp Brem

© GEPA PICTURES/GEPA pictures/ Philipp Brem

Champions League-Quali
08/01/2013

Die Austria sucht den Feinschliff

Trotz des 1:0-Sieges in der Champions League-Qualifikation ist man bei der Austria nicht ganz zufrieden.

von Alexander Strecha

Gnadenlos kann der Fußball sein mit der Geschwindigkeit, in der sich Situationen verändern. Gestern gefeiert, heute schon wieder kritisiert. Trotz eines Sieges. Die Wiener Austria, vor nicht allzu langer Zeit Meister dieses Landes geworden, gewann in der Champions-League-Quali gegen Hafnarfjördur 1:0.

Und dennoch zeigten sich viele Fans nicht zufrieden. Einer rief sogar: „Was habt ihr mit der Mannschaft gemacht?“ Angesprochen war Trainer Nenad Bjelica, der Peter Stöger folgte und wenig bis gar nichts veränderte.

Trotz des knappen Resultates sollte der Aufstieg für die Austria eine Formsache sein, zumal der isländische Kontrahent handwerklich begabt, aber spielerisch limitiert ist. Bjelica glaubt fest ans Weiterkommen. „Wir spielen auch in Island auf Sieg. Ich bin überzeugt, dass uns auch dort ein Tor gelingen wird.“

Chancenverwertung

Die Austria machte sich in den bisherigen Bewerbspielen das Leben selbst schwer, weil sie Top-Möglichkeiten leichtfertig verjuxte: Drei beim 1:5 in Salzburg, zwei gegen Hafnarfjördur. Hätten Jun und Royer getroffen, gäbe es nicht einmal im Ansatz Zweifel über den Aufstieg.

Im Spielaufbau fehlt den Austrianern derzeit in einigen Phasen die Ballsicherheit und somit der Kombinationsfluss. So auch gegen die Isländer, weshalb sie gegen den unterlegenen Gegner immer wieder zu hohen Bällen in die Spitze griffen, was sich letztlich als falsches Mittel erwies.

Selbst der Meister benötigt eben ein Erfolgserlebnis, um wieder zu alter Sicherheit und Stärke zu gelangen. Allerdings ist es ohnehin falsch davon auszugehen, dass sich eine derart außergewöhnliche Saison wie die vergangene wiederholen lässt. Die Austria ist qualitativ nicht schlechter, sondern mit den Neuzugängen eher besser geworden und wird wieder auf Touren kommen. Die nächste Möglichkeit dafür bietet sich am Samstag gegen Ried.

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