APA13797174 - 21072013 - INNSBRUCK - ÖSTERREICH: Trainer Roland Kirchler (Innsbruck), Josef Gunsch und Präsident Kaspar Plattner während der Tipp3- Bundesliga-Begegnung zwischen FC Wacker Innsbruck und Sturm Graz am Sonntag, 21. Juli 2013 , in Innsbruck. APA-FOTO: Robert Parigger

© APA/Robert Parigger

Bundesliga
08/04/2013

Wackers Kampf gegen die roten Zahlen

Josef Gunsch wurde mit 97 Prozent Zustimmung zum Präsidenten gewählt.

von Christoph Geiler

Am Donnerstag hatte der neue Vorstand des FC Wacker rund um Präsident Josef Gunsch noch zu sechst für ein Foto posiert. Einen Tag später bei der offiziellen Generalversammlung war aus dem Sextett dann schon wieder ein Quintett geworden. Ein Vorstandsmitglied machte vor der Absegnung durch die Vereinsmitglieder noch einen Rückzieher.

„Vorstände zu finden ist nicht die leichteste Aufgabe“, weiß Josef Gunsch, der am Freitag mit 97 Prozent Zustimmung zum Nachfolger von Kaspar Plattner gewählt wurde. Zu schlecht ist derzeit das Image von Wacker Innsbruck in der Öffentlichkeit, zu präsent sind seit Jahren Finanzprobleme und Engpässe. In der vergangenen Saison wuchs der Schuldenberg der Innsbrucker auf 1,24 Millionen an. Mit einem restriktiven Sparkurs soll nach Jahren der Misswirtschaft die Trendwende gelingen.

„Wir müssen unbedingt zeigen, dass ein gesundes Wirtschaften möglich ist und das Vertrauen in der Öffentlichkeit zurück gewinnen“, verkündet Gunsch. Eine schwierige Mission, die er offensichtlich mit seinen engsten Mitarbeitern bewältigen will. Mit Peter Margreiter (Marketing) und Manfred Waldauf (Finanzen) holte der Präsident zwei Mitarbeiter seines Unternehmens Physiotherm, einem Produzenten von Infrarotkabinen, in den Vorstand. Das Unternehmen soll in Zukunft nicht nur als Sponsor fungieren, auch auf die Infrastruktur und Logistik der Firma wird der Verein vorerst zurückgreifen. „Man muss einen Verein wie ein Unternehmen führen“, erklärt Gunsch. „Die Wirtschaftlichkeit steht vor dem sportlichen Erfolg.“

Eine Einschätzung, der sein Vorgänger widerspricht. „Wenn du nur wirtschaftlich denkst, funktioniert es nicht“, meinte Kaspar Plattner im TT-Interview.

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