FC Red Bull Salzburg vs WSG Swarovski Tirol

© Agentur Diener / DIENER / Juergen Wassmuth

Sport Fußball
10/31/2020

Salzburg schoss die WSG Tirol ab, Kantersieg von St. Pölten

Salzburg deklassierte vor dem CL-Kracher gegen die Bayern WSG Tirol. St. Pölten gewann gegen Aufsteiger Ried ebenfalls deutlich.

von Stephan Blumenschein, Alexander Huber

„Disziplin und Sicherheitskonzept nichts wert – durch sinnlose Maßnahmen wird der Fußball zerstört!“ Die Salzburg-Fans machten ihrem Ärger Luft über das Coronavirus-Verordnungs-Wirr-Warr. Gestern durften noch 1.500 Zuschauer beim Heimspiel gegen WSG Tirol sein, am Dienstag muss die Red-Bull-Arena trotz mehr als 30.000 Sitzplätzen in der Champions League gegen Bayern München leer bleiben.

RED BULL SALZBURG - WSG TIROL 5:0
Tore: 
1:0 (3.) Okafor, 2:0 (34.) Okafor, 3:0 (57.) Okafor, 4:0 (74.) Koita, 5:0 (83., Elfmeter) Koita.
Gelbe Karten: Farkas, Camara bzw. Gugganig, Pranter.
Salzburg: Coronel - Vallci, Onguene, Solet, Farkas (61. Ulmer) - Szoboszlai (61. Mwepu), Ashimeru, Junuzovic (61. Camara), Okafor - Okugawa (72. Ramalho), Adeyemi (61. Koita).
WSG: Oswald - F. Koch, Behounek, Gugganig, Schnegg - Naschberger (58. Rieder), Petsos, Celic (70. Smith), Baden Frederiksen (58. Pranter) - Anselm (76. Gölles), Yeboah (70. Dedic).

Der Hit gegen die momentan beste Klubmannschaft Europas warf natürlich seine Schatten auf das Gastspiel der Tiroler. Salzburg-Trainer Marsch hatte sich für eine Extremrotation entschieden. Im Vergleich zum CL-Gruppenspiel bei Atlético Madrid blieben nur Junuzovic und Szoboszlai in der Startelf.

Effiziente Salzburger

Auch mit der zusammengewürfelten Startelf erwischte der Tabellenführer einen Traumstart. Okafor brachte Salzburg schon in Minute 3 in Führung. Aber das 1:0 gab keine Sicherheit. Im Gegenteil: In der Defensive wurde munter gepatzt – besonders Onguéné erwischte einen ganz schlechten Tag. Aber WSG-Stürmer Yeboah konnte mehrere Ausgleichschancen nicht nützen. Effizienter war Red Bull beim Ausnützen der gegnerischen Fehler. Ein  Schüsschen von Okafor fand unter Mithilfe von Red-Bull-Akademiker Gugganig den Weg ins  Tor  – 2:0 (34.).

FUSSBALL TIPICO BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: RED BULL SALZBURG - WSG SWAROVSKI TIROL

Nach der Pause bewies Salzburgs B-Elf, dass sie herrlich kombinieren kann. Okafor musste den Ball nur mehr einschieben – 3:0 (57.). Der eingewechselte Koita erhöhte auf 4:0 (74.) und verwertete dann auch noch einen Elfer zum 5:0-Endstand (84.) in einer Partie, die für Dienstag keine Aussagekraft hat.

St. Pölten empfiehlt sich für die Meistergruppe

Nach Runde sechs ist der Weg eingeschlagen: St. Pölten hat sich mit einem 4:0 gegen Ried und zehn Punkten in den Top-6 festgesetzt, der Aufsteiger ist nach der fünften Niederlagen in Folge am Tabellenende, also endgültig im Abstiegskampf, angelangt.

SKN ST. PÖLTEN - SV RIED 4:0
Tore: 
1:0 (2.) Hugi, 2:0 (45.) Schmidt, 3:0 (60.) Schmidt, 4:0 (63., Strafstoß) Meister.
Gelbe Karten: Pokorny bzw. Sulley, Meisl, Reifeltshammer.
St. Pölten: Riegler - Blauensteiner, Maranda, Muhamedbegovic (81. Drescher), Schulz - Schütz (68. Luxbacher), Pokorny, R. Ljubicic (68. Halper) - Davies (46. Meister), Schmidt (72. Grozurek), Hugi.
Ried: Daniliuc - Takougnadi, Reifeltshammer, Meisl, Lercher - Ziegl, Offenbacher (72. Satin) - Paintsil, Nutz (72. Canadi), Grüll - Sulley (66. Kerhe).

Bereits nach zwei Minuten hatte Schütz Blauensteiner freigespielt, die Flanke köpfelte Dor Hugi zum 1:0 ins Eck. Dass es mit dem zweiten Treffer dauerte, überraschte. Denn der SKN hatte in der ersten halben Stunde vier, teils wunderbar herausgespielte Top-Chancen. Die Rieder Defensive war gegen die im 4-3-3 flott vorgetragenen Angriffe schlicht überfordert.

Fu§ball; St. Poelten

Als die Gäste doch noch aufkamen, wurden die frei werdenden Räume genutzt: Lochpass Davies, Alex Schmidt bleibt cool – 2:0 (45.).

In Hälfte zwei kam auch die SKN-Effizienz zurück. Ljubicic assistierte dem überragenden Schmidt zum Doppelpack (60.). Nach nur 63 Minuten durfte Joker Nicolas Meister nach einem Elfmeter das 4:0 bejubeln.

Chancen zum Ehrentreffer gab es, weil St. Pölten an Tempo verlor. Aber auch dieser gelang den Gästen nicht.

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