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Sport Fußball
07/31/2021

Rapid spielt gegen die Krise, der LASK gegen die Negativ-Serie

Rapid gehen vor dem Duell mit dem LASK die zentralen Mittelfeldspieler aus. Die Linzer müssen Raguz vorgeben.

Das Gesetz der Serie spricht klar für Rapid: Die jüngsten sieben Duelle mit dem LASK haben die Hütteldorfer nicht verloren. Sich angesichts der jüngsten Leistungen darauf zu verlassen, dass sich auch am Samstag in Pasching (17 Uhr) in der zweiten Bundesligarunde daran nichts ändern wird, wäre aber fahrlässig.

Mit einer Leistung wie in Prag, wo man in Minute 85 zum ersten Mal aufs Tor des Gegners geschossen hat, wird auch in Pasching nichts zu holen sein. Ob der eine oder andere Spieler, der nach einem Auslandstransfer strebt, noch ganz mit dem Kopf bei der Sache ist? Maximilian Ullmann soll sich mit Arminia Bielefeld bereits einig sein, Stürmer Ercan Kara liebäugelt schon länger mit dem Ausland.

Rapid scheinen vor der Partie jedenfalls die zentralen Mittelfeldspieler auszugehen. Ljubicic ist noch gesperrt, Grahovac verletzt, Knasmüllner dürfte nach seinen Magen-Darm-Problemen in Prag noch nicht bei 100 Prozent sein. Sollten die Hütteldorfer den LASK wie zuletzt „spiegeln“, also in der selben 3-4-3-Formation wie die Linzer antreten, wären Petrovic und Schuster für die beiden Positionen wohl gesetzt. Im 4-2-3-1 bräuchte man einen dritten Spieler im Zentrum.

Neuer Kapitän

Der LASK will die Serie mit einem neuen Kapitän beenden, Alexander Schlager wurde von Trainer Dominik Thalhammer nach dem Abgang von Gernot Trauner zum Nachfolger bestimmt. „Das ist eine besondere Ehre, die Fußstapfen von Gernot sind auch nicht so klein“, sagt der Teamgoalie.

Zu den Hütteldorfern, die vor dem Spiel in Prag in der Liga auch gegen Hartberg verloren haben, sagt der LASK-Trainer: „Für Rapid war es eine harte Woche, es wäre aber der falsche Ansatz, da zu viel hineinzuinterpretieren. Wir müssen es ihnen von der ersten Minute an so schwer machen, dass sie beginnen, nachzudenken.“

Beim LASK fehlt Stürmer Marko Raguz aufgrund muskulärer Probleme. Der Kreuzbandriss hat also so seine Nachwehen. Mit dabei ist in Husein Balic, der nach einem Schlag aufs Knie zuletzt beim 1:0-Sieg in Altach ausgewechselt wurde.

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