Ein Traumtor erlöste die Austria gegen Hartberg
13.900 zogen bei sommerlichen Temperaturen die Austria dem Gänsehäufel (an Spitzentagen zwischen 20.000 und 30.000 Fans) vor, sahen in der Generali Arena ein 1:0 gegen Hartberg samt Traumtor.
Hartberg präsentierte sich anfangs in Spiellaune, ließ den Ball zirkulieren, das Gefällige war aber im ersten Durchgang nicht wirklich gefährlich. Die Austria brauchte eine Anlaufzeit um ein wenig auf Touren zu kommen, richtig zwingend wurde man auch bei den gelungenen Aktionen nicht.
Nach einer Ecke köpfelte Verteidiger Plavotic unbedrängt über das Tor, eine schöne Kombination über den wieder fitten und wieder starken Eggestein schloss Saljic nicht gut genug ab.
Für den größten Aufreger sorgte ein nicht gegebener Elfmeter. In der 12. Minute wollte Saljic flanken, traf dabei Wilfinger am Arm. Für Schiedsrichter Gishamer kein Elfmeter, auch nicht für den VAR, sehr wohl aber für die violetten Fans.
Es wäre vielleicht unfair von einem Badkick zu sprechen, doch das vor der Pause Gezeigte käme diesem Urteil doch sehr nahe.
Neue Hälfte, neues Glück, aber zunächst altes Spiel, das dahin plätscherte ohne zwingende Aktionen auf beiden Seiten. Vieles blieb Krampf und somit Stückwerk, selten näherte man sich dem Torerfolg an wie Eggestein, dessen Schuss aber zu zentral ausfiel (65.).
Vier Minuten später aber wurden alle Anwesenden für ihre Geduld belohnt – mit dem 1:0 für die Austria. Einen weiten Ball nahm sich der eingewechselten Boateng traumhaft mit und überschupfte Hartbergs Goalie Hülsmann.
Die Ausführung wunderbar, der Treffer letzten Endes entscheidend. Ein lichter Moment an einem Tag mit viel Sonnenschein machte den Unterschied aus. Die Austria sicherte mit dem Sieg Rang fünf ab, ob nach oben noch mehr möglich ist, wird sich weisen.
Die Austria beweist dieser Tage jedenfalls Weitblick, bietet schon kommenden Freitag das Abo für die neue Saison an. Ohne Preissteigerung trotz der allgegenwärtigen Inflation. Auch das nennt man wertbeständig.
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