Sport | Fußball 05.12.2011

Bröndby-Coach wäre mit Remis zufrieden

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Europa-League-Quali: Henrik Jensen schätzt Österreichs Cupsieger Ried als "sehr starken Gegner" ein.

Ich wäre mit einem Unentschieden hier in Ried zufrieden", betonte der 51-jährige Coach von Bröndby IF Henrik Jensen am Mittwochabend bei der Pressekonferenz 24 Stunden vor dem Hinspiel der dritten Quali-Runde in der Keine-Sorgen-Arena.

"Über Ried wusste ich nichts. Ich weiß nicht so viel über den österreichischen Fußball. Ich kenne Salzburg, die Austria und einige andere Wiener Klubs, aber nicht Ried. Wir mussten uns sehr viele Informationen einholen und haben die jüngsten zwei Spiele beobachtet. Ich glaube, wir sind für das Match gut vorbereitet", erklärte Jensen.

"50:50-Spiel"

Mit der Rolle des klaren Favoriten konnte er sich indes nicht anfreunden. "In Dänemark glauben alle, dass es ein leichtes Spiel für uns ist, weil sie nichts über den österreichischen Fußball wissen. Ich habe die beiden jüngsten Spiele gesehen, und ich glaube, dass es für uns nicht einfach wird. Es ist für mich ein 50:50-Spiel", meinte der ehemalige Mittelstürmer von Bröndby.

Gefragt nach den besonderen Stärken der Rieder lautete Jensens Antwort: "Sie spielen mit sehr viel Geschwindigkeit, sehr schnell, sehr aggressiv, mit vielen Mann-Mann-Situationen. Sie gehen permanent auf den Ball und spielen mit sehr viel Selbstvertrauen. Ich glaube, dass es für uns schwierig werden kann, gegen nur drei Verteidiger zu spielen. Und sie haben ein sehr starkes Mittelfeld."

Erstellt am 05.12.2011