© EPA/CHRISTIAN BRUNA

Sport Fußball
12/08/2020

ÖFB-Star Alaba: "Wir haben die Qualität, um zur WM zu fahren"

Österreichs Fußballstar über die Auslosung und die Kritik, die zuletzt am Spiel der Nationalmannschaft geübt wurde.

von Andreas Heidenreich

Wie vermutlich alle Teamspieler hat auch David Alaba am Montagabend die Auslosung zur WM-Qualifikation verfolgt. Seine erste Reaktion? „Die Vorfreude ist schon da, in meinen Augen ist das jetzt aber nicht unbedingt eine sehr einfache Gruppe“, sagt der Bayern-Star zum KURIER. „Wir haben aber die Qualität, um dieses Ziel zu erreichen und zur WM zu fahren.“

Er wolle jedenfalls bei der nächsten Weltmeisterschaft nicht nur Zuseher sein. „Eine WM mit Österreich zu bestreiten wäre eine Riesenehre, das ist ein großes Ziel von mir persönlich.“

Dass aus Topf 1 auch noch ein größerer Brocken als Gegner auf Österreich hätte warten können, als Dänemark, bestreitet Alaba nicht. „Vom Papier her hätte das noch einmal ganz anders ausfallen können. Aber diese Gruppe ist nicht zu unterschätzen. Wir haben jetzt schon einige Qualifikationen gespielt, seit ich dabei bin, da kennen wir die eine oder andere Mannschaft und haben erlebt, dass die auch ganz gut sind“, meint der 28-Jährige und denkt dabei etwa an Israel.

Mitbekommen hat Alaba auch die Kritik am Spiel der Nationalmannschaft in den jüngsten Länderspielen. Wie er darüber denkt? „Ich verstehe die Kritik, auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass wir sehr erfolgreich waren, uns für die EM qualifiziert und in der Nations League die Gruppe gewonnen haben.“

Gestiegene Erwartungshaltung

Die Kritik sei jedenfalls ein Beweis für die gestiegene Erwartungshaltung. „Die  Ansprüche sind aber auch innerhalb der Nationalmannschaft sehr hoch“, versichert Alaba, der das vergangene Jahr vergleicht mit früheren Zeiten: „Wir haben jetzt sicher nicht immer so attraktiv gespielt, wie vor ein paar Jahren, aber solche Spiele zu gewinnen spricht auch für Qualität. Solche Partien haben wir früher oft auch nicht für uns entschieden.“

Woran es liegt, dass man unter Franco Foda zuletzt nicht so fesselnden Fußball geboten hat? „Wo es anfängt, ist nicht so einfach zu erklären, wir wollen natürlich in manchen Phasen des Spiels überlegener sein und besser Fußball spielen.“ Die großen Strapazen seien nicht zu unterschätzen, „weil die meisten von uns Leistungsträger bei ihren Vereinen sind.“

Es gebe aber mehrere Faktoren.  „Wir suchen keine Ausreden und nehmen die Kritik mit, auch wenn wir nicht in allen Punkten gleicher Meinung sind und trotzdem erfolgreich gespielt haben.“

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