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21.01.2018

Bayern setzten Siegesserie gegen Werder fort

Die Bayern bauten ihren Vorsprung in der Tabelle vorerst auf 16 Punkte aus.

Deutschlands Fußball-Meister Bayern München hat seine Siegesserie gegen Werder Bremen fortgesetzt. Die Münchner gewannen am Sonntag zu Hause mit 4:2 (1:1). Robert Lewandowski (63., 76.) und Thomas Müller (41., 84.) trafen jeweils im Doppelpack. Der Rekordmeister baute seine Tabellenführung vorerst auf 16 Punkte aus.

Für die Bayern war es der achte Pflichtspielsieg in Folge, der sechste in der Liga. Ihre vergangenen 17 Duelle mit Bremen haben sie allesamt gewonnen. Diesmal taten sie es ohne David Alaba. Der ÖFB-Star fehlte wegen seiner Magen-Darm-Erkrankung, Landsmann Marco Friedl stand nicht im Kader. Bei Werder spielte Kapitän Zlatko Junuzovic durch, Florian Kainz wurde in der Schlussphase eingewechselt (72.).

Jerome Gondorf hatte den Außenseiter in Führung gebracht (25.), Müller schlug aber noch vor der Pause zurück. Nach Seitenwechsel krönte Lewandowski sein Comeback mit einem Doppelschlag. Die erste Runde nach der Winterpause hatte der Pole infolge einer leichten Verletzung verpasst. Nun hält er bereits bei 17 Ligatoren. Müller verdoppelte seine Saisonausbeute in einem Spiel auf vier, er hält nun bei insgesamt 100 Ligatreffern für die Bayern. Ein Eigentor von Niklas Süle (75.) blieb für die Münchner ohne Folgen.

Schalke verpasst Sprung auf Rang zwei

Die Verfolger Leverkusen, Leipzig und Mönchengladbach liegen allesamt 16 Punkte hinter den Bayern. Bremen wurde für eine starke Auswärtsleistung nicht belohnt. Die Werderaner befinden sich als 16. weiter auf dem Relegationsplatz - einen Punkt vor dem Hamburger SV und vier Zähler vor Schlusslicht Köln.

Schalke verpasste unterdessen am Sonntagabend den Sprung auf Platz zwei: Gegen Hannover 96 reichte es vor heimischem Publikum nur zu einem 1:1. Juventus-Leihgabe Marko Pjaca hatte die Königsblauen früh in Führung gebracht (16.), nach der Einwechslung von Martin Harnik in der zweiten Hälfte kam Hannover aber zum letztlich verdienten Ausgleich durch Niclas Füllkrug (86.). Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf spielten bei den Königsblauen durch, blieben aber weitgehend farblos.

Auf Schalke waren alle Augen im Stadion auf Leon Goretzka gerichtet: Der deutsche Nationalspieler, der die Knappen im Sommer in Richtung München verlassen wird, wurde von den Anhängern bei jedem Ballkontakt mit Pfiffen bedacht, seine Leistung litt sichtlich unter der schlechten Stimmung. Nach einer Stunde erlöste Trainer Domenico Tedesco Goretzka und tauschte ihn aus.