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Fußball
08/26/2019

Austrias Personalsorgen: Ilzer muss fürs Derby improvisieren

Mit dem gesperrten Palmer-Brown fällt der nächste Innenverteidiger aus. Doch Trainer Ilzer geht optimistisch in sein erstes Wiener Derby.

von Alexander Strecha

Am Tag nach dem turbulenten 2:2 von Hartberg kehrte Ruhe ein bei der Austria. Es gilt Kräfte zu sammeln in dieser Woche für das Heimderby am Sonntag gegen Rapid. Trainer Christian Ilzer bleibt vor seiner Wiener Derby-Premiere gelassen. „Ich habe schon viele andere Derbys gespielt. Außerdem knistert es bei mir vor jedem Spiel.“

Es knistert bei der Austria vor dem Prestigeduell auch in der Innenverteidigung. Nach dem Ausschluss von Palmer-Brown muss Ilzer einen neuen Partner für Jarjue suchen. „Wir werden uns schon was einfallen lassen“, will er sich nicht zu sehr in die Karten blicken lassen. Die drei Liga-Spiele ohne Niederlage wertet er als leichten Trend bergauf. „Ich sehe schon etwas am Ende des Tunnels.“
Ebenso ergeht es Routinier Florian Klein, der Pechvogel von Hartberg mit seinem Eigentor zum 2:2. „Natürlich ist es bitter, weil die drei Punkte zum Greifen nahe waren. Aber wir agieren als Team schon kompakter als zuletzt.“ Nur die Personalsorgen bereiten auch ihm Kopfzerbrechen. „Wir haben bisher  nie mit derselben Startelf spielen können.“ Auch gegen Rapid wird es Änderungen geben müssen.

Beruhigt hat sich auch Kapitän Alexander Grünwald, der nach Schlusspfiff das Schiedsrichter-Team heftig kritisiert hat. "Ich habe mich betrogen gefühlt, als hätte man uns etwas weggenommen." Zum Beispiel sein 3:1, das wegen einer Abseitsstellung von Monschein nicht gegeben wurde. Trainer Ilzer war auch am Tag danach überzeugt: "Das war zu 100 Prozent ein Tor. Sogar Hartberg-Goalie Swette hat gesagt, dass ihn Monschein nicht behindert hat."