Sport | Fußball 06.11.2015

Austrias Fink: Kayode stürmt gegen Salzburg

Hat als Tabellenführer leicht lachen: Austria-Trainer Thorsten Fink © Bild: Agentur Diener/DIENER / Philipp Schalber

Der Deutsche Thorsten Fink setzt im Samstag-Schlager gegen Salzburg auf Stürmer Kayode. Cup-Held Friesenbichler bleibt auf der Bank.

Es ist angerichtet für den großen Schlager der Runde. Die Austria, der Leader, empfängt Salzburg, den ersten Verfolger, zum heißen Tanz in der Generali Arena, die am Samstag ab 16 Uhr ausverkauft sein sollte, ja müsste. Am Freitag waren mehr als 10.000 Tickets verkauft.

Sportlich könnte sich die Austria mit einem Sieg absetzen, sechs Punkte würde der Vorsprung auf Salzburg betragen. Theorie. Thorsten Fink, der Austria-Trainer, bleibt Realist. "Darüber wollen wir nicht nachdenken. Wir wollen nur die drei Punkte aus diesem Spiel, so wie in jedem Match." Fink weiß, "dass uns Red Bull beschäftigen wird. Aber wir kommen mit Selbstvertrauen. Altach hat zuletzt gezeigt, dass Salzburg sehr wohl verlieren kann."

Im Angriff setzt Fink unverändert auf Kayode, somit sitzt Friesenbichler, als Doppeltorschütze beim 2:1 im Cup gegen Altach Held des Abends, wieder auf der Bank. "Kevin hat aufgezeigt, dass er ein Mann für die Zukunft ist. Vielleicht hat es im Derby bei ihm Klick gemacht." Da kam er als Joker und traf zum Sieg. "Es ist für mich sehr wertvoll, so einen Joker in der Hinterhand zu haben und jederzeit bringen zu können." Friesenbichler sei eben ein Opfer des Erfolgs, denn es gäbe keinen Grund, Kayode aus der Mannschaft zu stellen. "Mit Friesenbichler müssten wir auch etwas das System ändern. Dafür gibt es derzeit keinen Anlass."

Sportdirektor Franz Wohlfahrt stellt klar, dass für ihn Salzburg Titelkandidat Nummer 1 ist und bleibt. Mit der Entwicklung der Austria-Mannschaft unter Fink zeigt er sich zufrieden. "Der Turnover ist geschafft, die Mannschaft hat sich gefunden dank harter Arbeit. Wir spielen momentan taktisch sehr überlegt, wissen aber, dass noch genügend Raum für Verbesserungen besteht."

( kurier.at ) Erstellt am 06.11.2015