Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

„Wichtig ist die Reaktion“: Wie die Austria den Fehlstart verdaut

Die Austria leckt nach dem 0:3-Fehlstart in Wolfsberg ihre Wunden. Am Donnerstag geht's schon weiter.
Austria-Trainer Helm

Nach drei Siegen in den ersten drei Pflichtspielen war die Zuversicht bei der Austria groß, dass es auch beim Liga-Auftakt endlich wieder einmal klappt. Und dann das. 0:3 gegen den WAC - ein klassischer Fehlstart. „Natürlich bin ich enttäuscht“, sagte Stürmer Johannes Eggestein, „wir waren mit dem Niveau einfach nicht auf der Höhe wie zuletzt.“

Den Kopf in den Sand stecken müsse man aber noch nicht. „Die Vorbereitung war gut, die ersten Pflichtspiele waren gut“, weiß der Deutsche, „aber in der Bundesliga braucht's halt mehr. Da haben wir unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Wir müssen jetzt schnell unser Level hochfahren, nächste Woche wird's mit dem LASK nicht einfacher.“ Und zuvor wartet auch noch das Europacup-Hinspiel gegen Beitar Jerusalem am Donnerstag.

FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/GRUNDDURCHGANG/1. RUNDE: RZ PELLETS WAC - WSG TIROL

Trainer Stephan Helm analysierte die Niederlage nüchtern: „In der Offensive waren wir zu unpräzise, hinten haben wir die Tore zu einfach bekommen. Das war zu wenig, da müssen wir den Finger in die Wunde legen.“ In der Vorbereitung und den ersten Pflichtspielen seien zwar „positive Dinge dabei gewesen“. Gegen den WAC „war es insgesamt zu wenig. Aber ich weiß auch, dass wir das besser können“.

Viel Zeit, die Niederlage zu verdauen, bleibt nicht. Helm: „Wir müssen die Dinge klar ansprechen und daran arbeiten, dass wir das am Donnerstag schon besser machen.“ Im Hinspiel gegen Beitar Jerusalem - gespielt wird in Rumänien - könnte Abwehr-Routinier Aleksandar Dragovic in den Kader zurückkehren. Er wurde zuletzt wegen einer Gehirnerschütterung geschont. 

„Niederlagen gehören im Sport dazu“, weiß Helm, „man muss Niederlagen einstecken können. Wichtig ist dann die Reaktion.“ Und die hofft er am Donnerstag zu sehen.

Kommentare