Sport | Fußball
19.03.2016

Austria: Kvasina bekommt gegen WAC neue Chance

Kayode und Friesenbichler fehlen - der junge Stürmer darf von Beginn an ran.

Wenn zwei ausfallen, dann freut sich der Dritte. Im Falle der Austria heißt er Marko Kvasina: Der 19-jährige Stürmer darf gegen den WAC heute von Beginn ans Werk, weil Kayode gesperrt und Friesenbichler krank ist. Trainer Thorsten Fink vertraut seinem Talent: " Kvasina hat zuletzt sehr gut trainiert und ist physisch stark. Ich bin sicher, er ist da. Genau für solche Situationen muss er auch da sein, sonst könnten wir ihn ja gleich verleihen."

Die Austria unternimmt heute den nächsten Schritt, um den dritten Platz abzusichern und eventuell im Saisonfinish noch einmal zum Angriff auf Rapid und Salzburg zu blasen. Um das verkünden zu können, bedarf es eines Sieges, wie auch Sportdirektor Franz Wohlfahrt weiß: "Zunächst müssen wir unser Ziel erreichen, dann erst reden wir über die kommende Saison." Die Austria-Spitze ist sich bewusst, dass es Verstärkungen braucht. Wohlfahrt: "Im Hintergrund arbeiten wir daran, wir sind auch viel unterwegs, um Spieler zu beobachten." Fink: "Es soll aber kein Umbruch sein, sondern nur eine punktuelle Veränderung." Angetan ist er jedenfalls von Dominik Prokop aus dem Nachwuchs.

Mit den Wolfsbergern kommt eine Mannschaft im Aufwind, die der Austria heute sicher viel Gegenwind bereiten wird. Das weiß auch Fink. "Seit dem Trainerwechsel zeigt die Mannschaft einen anderen Charakter, sie hat in den letzten Wochen sehr gut und auch erfolgreich gespielt. Das spricht nicht gegen den letzten Trainer, sondern für den aktuellen", will Fink angemerkt wissen. "Wir haben keine Angst vor Wolfsberg, aber sehr wohl Respekt."

Die Statistik spricht jedenfalls für den neuen WAC-Coach Heimo Pfeifenberger. Seit er im Lavanttal das Zepter schwingt, liegen die Kärntner in der "Heimo-Tabelle" gar auf Platz drei. Fink: "Da kommt ein Gegner mit viel Selbstvertrauen und neuer Motivation." Aber auch die Austria hat die vergangenen drei Spiele nicht verloren, für den Trainer gibt es daher keinen Grund, etwas an seinem Personal zu verändern. Roi Kehat ist nach seiner Verletzung wieder im Kader, aber noch nicht fit genug für die Startelf.