Der große Wurf? Wohlfahrt würde keine Praxis als Sportdirektor mitbringen

© APA/ROLAND SCHLAGER

Fußball
01/06/2015

Franz Wohlfahrt in der Pole-Position

Der frühere Tormann ist der Wunschkandidat als Austria-Sportdirektor.

von Alexander Strecha

Am 12. Jänner wird der Name des neuen Sportdirektors dem Aufsichtsrat der Austria AG genannt, danach der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Und er wird wohl Franz Wohlfahrt heißen. Die Austria-Tormann-Legende soll in den Schoß der Austria-Familie zurück kehren.

Die Task-Force-Mitglieder Herbert Prohaska, Karl Blecha, Johannes Sereinig und Präsident Wolfgang Katzian selbst machen sich für den 50-Jährigen stark. Bleiben noch Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke, Austrias Finanzvorstand Markus Kraetschmer und Wiens Bürgermeister Michael Häupl, die sich dem Wunsch nicht mehr in den Weg stellen werden. Wohlfahrt würde für den neuen Posten seinen Job als Tormanntrainer im Nationalteam aufgeben.

Aus meteorologischer Sicht hätte der sportliche Auftakt für die Austria am Montag grauslicher nicht sein können: Bei dichtem Schneefall setzte man sich in der Kraftkammer zunächst auf die Räder, ehe man sich doch noch auf den verschneiten Platz wagte. Mit von der Partie war Omer Damari, dessen Heilungsverlauf des Pfeiffer’schen Drüsenfiebers normal vor sich geht und der am Mittwoch medizinisch getestet wird. Gerüchte, dass die Austria ein Auge auf Toto Tamuz von Petrolul Ploiesti geworfen habe, weist Trainer Baumgartner zurück. Tamuz ist 26, soll 750.000 Euro Ablöse kosten – und wäre bei einem möglichen Damari-Abgang nach Leipzig aber sehr wohl ein Thema.

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