Sunnyboy: Die berühmte Oper von Sydney wird sich Janko demnächst auch von innen ansehen.

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Australien-Legionär
11/04/2014

Janko fühlt sich in Down Under pudelwohl

Der ÖFB-Stürmer schwärmt von Sydney und spricht von verbesserter Fitness.

von Alexander Strecha

Es wird schön langsam Sommer in Australien. Das ist vor allem daran ersichtlich, dass der FC Sydney seine Trainingseinheiten auf den frühen Vormittag vorverlegt. "Denn zu Mittag bekommt es bis zu 40 Grad", weiß Marc Janko zu berichten. Die Sonnencreme hat er ohnehin stets im Handgepäck.

Janko hat sich gemeinsam mit seiner Verlobten schon eingelebt in Sydney, die er mittlerweile als vielleicht schönste Stadt der Welt bezeichnet. Er logiert nur ein paar Gehminuten vom Viertel The Rocks entfernt. Die Backsteinbauten und die kulinarische Palette verleiht der Gegend am Hafen ein besonderes Flair. Die berühmte Oper sah Janko bisher nur von außen, demnächst ist aber ein Musical-Besuch geplant. "Ich habe mich für Dirty Dancing breitschlagen lassen", lacht der 31-Jährige. Auch eine Opernaufführung steht auf der Liste. Koalas und Kängurus hat er im Zoo schon besichtigt.

Seine Neugierde wird ihn auch zum Great Barrier Reef und nach Melbourne führen, nicht aber ins Outback: "Das ist mir zu heikel mit den vielen giftigen Tieren. Da reizt mich Neuseeland mehr." Ein Katzensprung – von Sydney nur zwei Flugstunden entfernt.

Nicht nur privat, sondern auch sportlich fühlt sich Janko in Down Under pudelwohl. Am Wochenende gab es einen 2:0-Sieg gegen die Central Coast Mariners, Janko spielte bis zur 80. Minute, blieb aber ohne Torerfolg. "Ich werde immer fitter, die Liga ist besser geworden in den letzten Jahren." Nach einigen Monaten ohne Mannschaftstraining und privaten Fitness-Einheiten kommt er in Schwung. "Wir praktizieren auch ein System, in dem ich viel laufen muss. Das kann nicht schaden und taugt mir, weil ich Fortschritte sehe."

Die Verbesserung seiner Fitness war gar ein Mitgrund für seinen Wechsel nach Sydney. "Die Australier legen viel Wert darauf und befinden sich auf einem Top-Niveau. Von der Trainingssteuerung sind sie stets auf dem letzten Stand."

Russen im Visier

Für das nächste Länderspiel am 15. November gegen Russland, für das Teamchef Marcel Koller am Dienstag den Kader bekannt gibt, ist Janko spielberechtigt, die Sperre hat er gegen Montenegro abgesessen. "Ich freue mich, dass ich dabei sein kann." Ob das auch auf den drei Tage später stattfindenden Test gegen Brasilien zutrifft, ist noch offen. "Ich habe mit meinem Trainer darüber gesprochen, er hat Verständnis. Ich verzichte aber auf das Spiel, wenn der Verein auf eine frühere Rückkehr besteht."
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