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Sport | Fußball
07/17/2019

Aufsteiger Wattens lernt das Tivolistadion kennen

Die Tiroler trainierten erstmals in der neuen Heimstätte, in der sie am 27.Juli gegen die Austria in die Saison starten.

Ein bisschen ungewohnt war es dann schon. Für den Trainer genauso wie für die Spieler von Aufsteiger Wattens. Und eine Trainingseinheit auf dem Rasen des Tivolistadions wird wohl auch nicht reichen, um in der neuen Heimstätte in Innsbruck gleich heimisch zu werden. "Das sind ganz andere Dimensionen als bei uns in Wattens. Das Spielfeld wirkt optisch viel größer", meinte Thomas Silberberger, der Trainer der WSG Swarovski Tirol, nach dem Kennenlernen am Mittwoch.

Trainings am Tivoli werden freilich die Ausnahme bleiben. Trainer Silberberger und seine Spieler ziehen es vor, in vertrauter Umgebung in Wattens zu trainieren, wo die WSG auch sämtliche Annehmlichkeiten genießt. "In Wattens steht uns das Stadion zur Verfügung, das ist perfekt", sagt der Coach des Liganeulings, "es wird sowieso immer üblicher, dass die Mannschaften nur ihre Spiele im Stadion bestreiten und dort gar nie trainieren."

Die Tiroler starten mit einem Heimspiel in die Bundesliga. Der Auftaktgegner wird am 27.Juli die Austria mit Neo-Coach Christian Ilzer sein. "Wir haben den Gegner schon studiert und wissen, was uns erwartet", erklärt Thomas Silberberger. Weniger vorhersehbar wird da schon die Kulisse beim ersten Auftritt im Tivolistadion sein.

In der Vergangenheit war Wattens nicht gerade als Publikumsmagnet bekannt, doch die sportliche Hierarchie in Tirol hat sich durch den Aufstieg des Klubs und den Abstieg von Wacker Innsbruck verändert.  Mit dem neuen Namen WSG Swarovski Tirol will Präsidentin Diana Langes den Verein langfristig als Nummer eins positionieren und die Fans im ganzen Bundesland begeistern.