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Sport | Fußball
06/17/2019

Wattens-Coach Silberberger: 250 Kilometer im Sattel

Der Trainer des Aufsteigers bewies Ausdauer. Mit Sportchef Stefan Köck radelte er von Tirol an den Gardasee.

Nach den turbulenten und anstrengenden Wochen nach dem Aufstieg gönnten sich Thomas Silberberger und Stefan Köck am Montag eine Auszeit. Doch der Trainer und der Sportchef von WSG Wattens lagen nicht etwa auf der faulen Haut, das Duo bewies vielmehr Ausdauer und sattelte um. Die beiden sportlich Verantwortlichen radelten von der Staatsgrenze am Brenner nach Lazise am Gardasee. Distanz: 250 Kilometer, Fahrzeit: 9:31 Stunden.

"Ich bin am Ende", schrieb Thomas Silberberger dem KURIER via WhatsApp aus Rovereto. Zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Wattener aber noch einen langen Abschnitt vor sich. In Lazise meinte er dann nur mehr: „Jetzt bin ich tot.“

Dass Stefan Köck und Thomas Silberberger einen langen Atem haben, zeigt auch die Ära, die sie nun schon gemeinsam am Ball sind. Seit 2013 ist der 46-Jährige Cheftrainer in Wattens und führte den Traditionsverein von der Regionalliga in die Bundesliga. Mit dieser Amtszeit ist Silberberger ein echter Exote und gilt als Dinosaurier unter den Trainern. Nur zum Vergleich: In den vergangenen sechs Jahren haben die übrigen elf Bundesligisten gleich 82 Mal den Trainer getauscht.