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Sport Fußball
03/08/2021

Ogris: "Auf Sicht muss die Austria wieder unter die Top 3"

Die violette Legende Andy Ogris glaubt an eine rosige Austria-Zukunft mit dem neuen Investor.

von Alexander Strecha

Seine Karriere als TĂ€nzer ging coronabedingt nicht in die VerlĂ€ngerung. Der ehemalige Dancing-Star Andreas Ogris weiß daher immer noch nicht, ob er mehr in Richtung Fred Astaire oder doch John Travolta tendiert. „Ich habe mir definitiv von beiden etwas abgeschaut.“

Ogris, als Kicker flott auf den Beinen, schĂŒttelt mittlerweile das komplette Repertoire aus den Oberschenkeln. Von Quick Step bis Walzer. „Ich kann jetzt sogar auch den langsamen Walzer.“

Einen Walzer tanzt seine heiß geliebte Austria schon lĂ€nger nicht, wie auch Ogris im KURIER-TV-Talk einrĂ€umte. „Rechnerisch sind die Top 6 noch möglich, solange muss man daran glauben. Ich traue der Mannschaft Siege gegen Sturm und WAC zu. Allerdings ist man auch von anderen Vereinen wie WAC oder Hartberg abhĂ€ngig, was die Sache erschwert.“

Das 332. Wiener Derby, das 0:0 endete, wird wohl nicht lange in Erinnerung bleiben. „Es war definitiv kein Leckerbissen.“

Violett ist die Hoffnung

Violett ist fĂŒr Ogris die Hoffnung, dass es mit dem neuen strategischen Partner langfristig wieder aufwĂ€rts geht mit den Veilchen. „NatĂŒrlich hat man am Beginn gemischte GefĂŒhle. Aber im besten Fall geht diese Zusammenarbeit einmal viereinhalb Jahre.“

Die hochgesteckten Ziele von Insignia-Vertreter Luka Sur mit heimischen Titel und Europacup-Teilnahmen hĂ€lt er grundsĂ€tzlich nicht fĂŒr TrĂ€umereien. „Auf Sicht kann das realistisch sein. Nur jetzt muss man sich einmal in Österreich stabilisieren. Die Top 3 mĂŒssten wieder möglich werden fĂŒr Austria Wien.“

Andreas Ogris

Am TV-Stammtisch

Ogris machte in der jĂŒngsten Vergangenheit einen gelungenen Wechselpass ins Online-TV. Bei Laola lĂ€dt er GĂ€ste zu seinem Stammtisch, plaudert nicht nur ĂŒber Fußball, sondern generell ĂŒber Sport und auch Privates.

Dancing Stars 2020

„Es gefĂ€llt mir sehr gut, ich muss mich bedanken fĂŒr die Möglichkeit. Es sitzen viele interessante Menschen bei mir am Tisch, das macht mir sehr großen Spaß. Und man erfĂ€hrt sehr viele Dinge.“

DemnĂ€chst erhĂ€lt Ogris gar seine zweite Sendung mit dem durchaus originellen Titel „Ogerls Augerl“. Dabei nimmt er Talente unter die Lupe, besucht sie auch bei den Trainings.

Ogris, der Gesellige, sehnt freilich auch die Öffnung der Gastronomie herbei. „Sobald es möglich und der Lockdown beendet ist, dann werden wir uns alle treffen und eine Dancing-Star-Party machen“, freut er sich auf ein Wiedersehen.

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