Andreas Weimann jubelt an der Anfield Road

© REUTERS/Jason Cairnduff

Fußball
01/28/2017

Andreas Weimann: "Mir taugt's hier einfach!"

Der Wiener trifft bereits zum dritten Mal an der Anfield Road. Mit Wolverhampton feiert er einen 2:1-Sieg.

von Andreas Heidenreich

Vielleicht sollte der FC Liverpool Andreas Weimann verpflichten. Alleine schon, damit der Österreicher nicht mehr gegen die „Reds“ zum Torjubel ansetzen kann. Denn gestern tat er dies bereits zum dritten Mal in seiner Karriere. Zum dritten Mal an der Anfield Road nach zwei Toren für Aston Villa in der Premier League.

„Mir taugt’s einfach, wenn ich hier her komme“, sagte Weimann am Samstagnachmittag über das ehrwürdige Stadion des FC Liverpool nach Tor und 2:1-Sieg im FA-Cup zum KURIER. „Ich hab’ hier auch noch nie verloren.“ Wie aus der Pistole geschossen nennt er seine stolze persönliche Anfield-Bilanz: „Drei Siege und zwei Unentschieden.“

Zum ersten Mal im zweiten Spiel traf er für seinen neuen Klub, die Wolverhampton Wanderers. Erst vor einer Woche war der 25-Jährige von Derby County bis Saisonende inklusive Kaufoption ausgeliehen worden. "Wir haben eine wirklich junge Mannschaft. Mit 25 bin ich einer der ältesten und die meisten haben zum ersten Mal hier in Anfield gespielt. Für die war das etwas wirklich Großes."

Wem er das Tor widmet, ist für den Jungvater klar. „Das ist ein schönes Geschenk für meinen Sohn Luca, der am Freitag seinen 2. Geburtstag hatte“, freut sich der Stürmer, nachdem er einen sehenswerten Konter nach einem 70-Meter-Sprint abgeschlossen hat, indem er den deutschen Liverpool-Goalie Loris Karius umkurvte und den Ball ins leere Tor rollte (41.).

Neues Kapitel

Der Treffer soll aber vor allem Startschuss sein für ein neues, erfolgreiches Kapitel in Weimanns Karriere. „Bei Derby County ist es die letzten eineinhalb Jahre nicht gelaufen, wie erhofft.“ Lange überlegen brauchte er daher nicht. „Mein Berater hat mich angerufen und gesagt, dass sich die Vereine schon geeinigt hätten und ich nur noch zustimmen müsste. Ich hab’ sofort zugesagt.“

Wohl auch, weil er in Wolverhampton unter Trainer Paul Lambert spielen kann, unter dem er bei Aston Villa seine beste Zeit hatte. Am Samstag spielte er in einer 4-2-3-1-Formation am linken Flügel. „Paul Lambert weiß, was ich kann und ich weiß, was er will – das passt einfach.“

Nichts passt indes beim FC Liverpool. In nur einer Woche schieden die „Reds“ nun in beiden englischen Cup-Bewerben aus. Erst am Dienstag hatte man im Liga-Cup-Halbfinale gegen Southampton den Kürzeren gezogen. Andreas Weimann kann das herzlich egal sein.

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