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Sport Fußball
05/12/2012

Alaba: "Das wär’ ein besonderer Titel"

David Alaba strebt im Finale am Samstag gegen Borussia Dortmund seinen ersten "echten" Titel mit den Bayern an.

David Alaba holte zwar mit den Münchnern schon vor zwei Jahren das Double, damals zählte er aber noch nicht zur Stammformation. "Deshalb wäre es ein ganz besonderer Titel für mich. Ich bin auf jeden Fall schon heiß auf das Finale", erklärte Alaba, der im Berliner Olympiastadion wieder als Linksverteidiger gesetzt ist.

Das Champions-League-Finale am 19. Mai, für das der 19-Jährige gesperrt ist, spukt vor dem Duell mit dem Meister noch nicht durch die Köpfe der Bayern-Kicker. "Wir bereiten uns konzentriert auf das Pokal-Finale vor, denn wir wollen diesen Titel unbedingt holen", beteuerte Alaba.

Revanche

Als Motivationsschub dient dem Team von Trainer Heynckes die Möglichkeit, sich an den Dortmundern für die verpasste Meisterschaft zu revanchieren. "Wenn der Gegner Dortmund heißt, ist das ein besonderer Ansporn."

Seit dem Rückspiel im Champions-League-Semifinale gegen Real Madrid absolvierte Alaba keine Partie mehr von Beginn an für die Bayern – Heynckes wollte die Kräfte der Stammspieler schonen und dann in der letzten Runde in Köln schon die Formation fürs Finale der Königsklasse aufs Feld schicken.

Dass durch die Rotation der Spielfluss der vergangenen Wochen gelitten haben könnte, glaubt Alaba nicht. "Der Trainer weiß sicher ganz genau, was er zu tun hat."

"Sehnsucht nach David Alaba"

Im Pokalfinale will Heynckes nicht auf Alaba verzichten – schließlich ist der Österreicher der "derzeit beste linke Außenspieler der Bundesliga", wie die Süddeutsche Zeitung am Mittwoch schrieb.

Unter dem Titel "Sehnsucht nach David Alaba" analysierte die Zeitung die Problemfelder der deutschen Nationalmannschaft vor der EM und kam zum Schluss, dass die DFB-Auswahl den Wiener beim Turnier nötig hätte.

Weiters berichtete das Blatt von einer Prüfung des DFB vor drei Jahren, ob man Alaba nicht mit der deutschen Staatsbürgerschaft ausstatten könnte. "Mit mir hat darüber nie jemand geredet, und es wäre auch nie ein Thema gewesen, für ein anderes Land als für Österreich zu spielen. Das ist für mich eine große Ehre", sagte der 17-fache ÖFB-Teamspieler.

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